Als Bestplatzierte eines Quintetts lagen der CSU-Kandidat (29,8 Prozent) und der FW-Bewerber (24,4 Prozent) in Runde eins nicht sehr weit auseinander.
(ty) Wer tritt die Nachfolge des langjährigen Bürgermeisters Herbert Nerb (Freie Wähler) an? Von ursprünglich fünf Optionen sind in Manching nach dem ersten Urnengang zwei übrig geblieben – sprich: Eine Stichwahl ist nötig, um eine Antwort auf die Frage geben zu können. Diese findet am kommenden Sonntag zwischen Klaus Neumayr von der CSU und Adolf Engel von den Freien Wählern statt. Weil die beiden Kontrahenten in Runde eins bei einer dürftigen Wahl-Beteiligung von 57,2 Prozent ergebnismäßig nicht sehr viel getrennt hat, liegt in Manching vor diesem zweiten Wahlgang mächtig Spannung in der Luft.
Kleine Rückblende: Ein Quintett war am 8. März angetreten, um Rathaus-Chef Nerb, der sich aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen gegen eine erneute Kandidatur entschieden hatte, zu beerben. SPD-Mann Johann Froschmeier (18,0 Prozent), Margaretha Bauernfeind von den Grünen (16,7 Prozent) und Thilo Bals von den "Unabhängigen Wählern Manching" (11,1 Prozent) landeten auf den Plätzen drei bis fünf und qualifizierten sich damit nicht für die Stichwahl. Bei dieser treffen nun CSU-Kandidat Neumayr und FW-Bewerber Engel aufeinander. Neumayr kam als Erstplatzierter in der ersten Runde auf 29,8 Prozent der Stimmen, auf Engel entfielen 24,4 Prozent.
Deutliche Verschiebungen hat die Kommunalwahl im Gemeinderat von Manching gebracht. Die wichtigsten Veränderungen: Die Fraktion der Freien Wähler ist mit nur noch sieben Sitzen – bisher waren es zehn – deutlich geschrumpft. Damit liegt sie nun gleichauf mit der CSU, die gegenüber dem Urnengang vor sechs Jahren einen Sitz hinzugewinnen konnte. Die Grünen zogen aus dem Stand mit drei Mandatsträgern in das Gremium ein und sind nun zahlenmäßig genauso stark wie SPD und "Unabhängige Wähler" (UW). Die erst kürzlich gegründete "Parteilose Wähler-Gemeinschaft" (PWG) ist künftig mit einem Mandatsträger im Gemeinderat vertreten. Das Ergebnis der Gemeinderats-Wahl im einzelnen: CSU 28,6 Prozent, FW 29,2 Prozent, Grüne 14,0 Prozent, SPD 14,2 Prozent, UW 10,7 Prozent, PWG 3,4 Prozent.
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