Gekracht hat es gestern gegen 16.20 Uhr in Richtung Nürnberg. Der unbekannte Verursacher steuerte wohl einen grauen oder grünen VW-Tiguan.
(ty) Ein bislang nicht identifizierter Pkw-Lenker hat am gestrigen Nachmittag auf der A9 nördlich von Manching einen folgenreichen Verkehrsunfall verursacht und sich dann einfach aus dem Staub gemacht. Laut heutiger Mitteilung der Polizei wurde der an zwei Autos und an den Leitplanken entstandene Sachschaden nach ersten Einschätzungen in einer Größenordnung von 100 000 Euro angesiedelt. Die Gesetzeshüter hoffen jetzt auf Zeugen-Hinweise. Gescheppert hatte es gegen 16.20 Uhr zwischen den Anschlussstellen Manching und Ingolstadt-Süd in Richtung Nürnberg.
Wie die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt berichtet, war die unbekannte Person mit einem VW-Tiguan auf der linken der drei Spuren unterwegs. Auf Höhe von Ingolstadt-Rothenturm sei dieses Auto nach rechts und auf die mittlere Spur geraten. Dort sei der Pkw eines 68 Jahre alten Mannes aus Nürnberg abgedrängt worden. Dieser sei mit dem rechts neben ihm befindlichen Wagen kollidiert, der von einem 54-Jährigen aus dem Landkreis Herford gesteuert worden sei. Die beiden Unfall-Autos seien gegen die rechts Leitplanke geschleudert. Auf der rechten Spur beziehungsweise auf dem Seitenstreifen seien sie schließlich zum Stehen gekommen.
Der Verursacher habe seine Fahrt fortgesetzt, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Die zwei geschädigten Fahrer seien unverletzt geblieben. Ihre Autos mussten den Angaben zufolge abgeschleppt werden. Die Feuerwehr aus Manching war zu Absicherungs-Maßnahmen im Einsatz. Laut Polizei ist durch unabhängige Zeugen bisher nur bekannt, dass der geflüchtete Crash-Verursacher mit einem grauen oder grünen VW-Tiguan unterwegs gewesen sein soll. Dieser Wagen sei vermutlich auf der rechten Seite beschädigt worden. Sachdienliche Angaben nimmt die Verkehrspolizei-Inspektion in Ingolstadt unter der Telefonnummer (08 41) 93 43 - 44 10 entgegen.





