Aufgeflogen in Hitzhofen: Der Jugendliche stand mutmaßlich unter Drogen, außerdem wird gegen ihn strafrechtlich wegen Kennzeichen-Missbrauchs ermittelt.
(ty) Handfesten Ärger, auch strafrechtlicher Art, hat sich ein 16 Jahre alter Moped-Lenker im Landkreis Eichstätt eingehandelt, der vor einer Polizei geflüchtet und dabei verunglückt ist. Wie die Gesetzeshüter berichten, fiel der Jugendliche am Freitagabend gegen 23.20 Uhr in Hitzhofen auf, weil an seinem Kleinkraftrad das Rücklicht nicht funktionierte. Er sollte deshalb einer Verkehrs-Kontrolle unterzogen werden. Das Anhalte-Signal habe er allerdings ignoriert und sei einfach weitergefahren. Auch auf Blaulicht und Martinshorn reagierte er den Angaben zufolge nicht.
"Er flüchtete zunächst auf einen Feldweg, wodurch der Sichtkontakt zunächst abriss", heißt es weiter. Wenig später sei der Teenager aber von Streifenbeamten gestellt worden. Im Zuge der nun erfolgten Überprüfungen habe sich herausgestellt, dass es sich um einen 16-Jährigen aus dem Gemeinde-Gebiet von Adelschlag handele. An seinem Zweirad habe er ein schwarzes Versicherungs-Kennzeichen aus dem Jahr 2002 angebracht gehabt. Auf seiner vorigen Flucht vor der Polizei habe er einen Unfall gebaut und sich dabei Verletzungen zugezogen. Sein Moped sei leicht beschädigt worden.
Im weiteren Verlauf der Kontrolle seien "drogentypische Ausfall-Erscheinungen" bei dem Jugendlichen festgestellt worden. Deshalb musste er, wie in solchen Fällen üblich, eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Diese wurde im Krankenhaus in Eichstätt durchgeführt. Nach der Beendigung der polizeilichen Maßnahmen sowie nach Behandlung der Blessuren sei der Teenager seinen Eltern übergeben worden. Gegen den 16-Jährigen werde jetzt wegen Kennzeichen-Missbrauchs sowie wegen der im Raum stehenden Drogen-Fahrt ermittelt.





