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83-Jähriger verursachte am gestrigen Vormittag einen Auffahr-Unfall, bei dem drei Pkw ramponiert wurden. Rettungs-Hubschrauber landete auf der Autobahn.

(ty) Insgesamt vier Verletzte hat ein Verkehrsunfall gefordert, der sich am gestrigen Donnerstag gegen 11.50 Uhr bei Ingolstadt auf der A9 in Richtung Norden ereignet hat. Wegen eines auf der Autobahn gelandeten Rettungs-Hubschraubers war die Fahrbahn im Bereich der Unglücksstelle für zirka 15 Minuten komplett gesperrt. Angesichts der erforderlichen Bergungs-Maßnahmen waren die linke und die mittlere Spur dann noch für etwa zwei Stunden gesperrt. "Infolgedessen kam es zu einem Rückstau von etwa fünf Kilometern", berichtet die örtliche Verkehrspolizei-Inspektion.

Zum Unfall-Geschehen teilte die Polizei folgendes mit: Ein 55‑Jähriger aus dem Landkreis Miesbach war mit seinem BMW auf der linken der drei Spuren unterwegs. Hinter ihm fuhr ein 20‑Jähriger aus Nürnberg mit seinem Mercedes, gefolgt von einem 83‑Jährigen aus dem Landkreis Coburg. Der vorausfahrende 55‑Jährige habe verkehrsbedingt bis zum Stillstand abbremsen müssen; der 20‑Jährige habe ebenfalls bis zum Stillstand abgebremst. Der 83‑Jährige habe nicht mehr rechtzeitig bremsen können und sei mit seinem BMW ins Heck des Mercedes gekracht. 

Aufgrund der Wucht des Aufpralls wurde der Mercedes den Angaben zufolge zunächst gegen die linke Leitplanke und im weiteren Verlauf gegen den BMW des 55‑Jährigen geschoben. Der 55-Jährige sowie der 83-jährige Unfall-Verursacher seien jeweils leicht verletzt worden. Leicht beziehungsweise mittelschwer verletzt worden seien außerdem zwei weitere Personen in dem Wagen des Rentners. Der 83-Jährige sowie seine zwei verletzten Mitfahrer seien per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden. Der 20-Jährige sei unversehrt geblieben.

Die drei beteiligten Pkw seien nicht mehr fahrbereit gewesen und deshalb abgeschleppt worden. Der zu Buche stehende Sachschaden wurde von Streifenbeamten insgesamt in einer Größenordnung von 110 000 Euro angesiedelt. Gegen den 83 Jahre alten Unfall-Versucher sei ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet worden. Neben Polizisten und den Rettungskräften war auch die Feuerwehr aus Manching im Einsatz. Die Floriansjünger halfen unter anderem bei den Absicherungs-Maßnahmen.


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