17-Jähriger erlitt schlimme Verbrennungen, musste in Klinik geflogen werden. Das Unglück geschah, als er einen Rasenmäher reparierte. Kripo ermittelt.
(ty) Zu einer folgenreichen Verpuffung ist es laut aktueller Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord in der Nacht zum heutigen Freitag in einer Garage in Pörnbach gekommen. Ein 17 Jahre alter Auszubildender, der auf dem elterlichen Anwesen gerade Reparatur-Arbeiten an einem Rasenmäher durchgeführt habe, habe dadurch schwere Brand-Verletzungen erlitten. Der Teenager habe per Rettungs-Hubschrauber in eine Klinik nach München gebracht werden müssen.
"Eine akute Lebensgefahr besteht laut Auskunft der Ärzte derzeit nicht", wurde gegen 12.30 Uhr aus dem Polizeipräsidium Oberbayern-Nord erklärt. Zwei Bekannte im Alter von 18 und 19 Jahren, die dem Jugendlichen zum Unglücks-Zeitpunkt den Angaben zufolge Gesellschaft geleistet hatten, zogen sich jeweils leichte Verletzungen zu, heißt es weiter. Diese beiden jungen Männer seien vor Ort medizinisch behandelt worden. Die Mutter des 17-Jährigen, die den Knall gehört hatte und daraufhin herbeigeeilt war, trug laut Polizei einen Schock davon.
Die Ermittlungen zur Klärung des Unglücks-Hergangs seien bereits von Beamten der Kriminalpolizei-Inspektion aus Ingolstadt übernommen worden. Der Integrierten Leitstelle (ILS) war laut Polizei am heutigen Morgen gegen 1 Uhr eine Explosion in Pörnbach gemeldet worden. Daraufhin sei ein Großaufgebot von Einsatzkräften alarmiert worden – darunter Rettungsdienst mit Notarzt, Rettungswagen und Rettungs-Hubschrauber sowie die Feuerwehren aus Pörnbach, Puch und Reichertshofen.





