Logo
Anzeige
Anzeige

Die Frau, die Beifahrerin war, wurde eingeklemmt. Ihr Gatte (66) erlitt leichte Verletzungen. Autobahn in Richtung Süden drei Stunden gesperrt.

(ty) Schwerste Verletzungen hat eine 56 Jahre alte Frau bei einem Verkehrsunfall erlitten, der am gestrigen Nachmittag auf Höhe von Kipfenberg (Kreis Eichstätt) auf der A9 in Richtung München passiert ist. Die Frau befand sich als Beifahrerin in einem Kleinbus, der von einem 66-Jährigen aus Pöttmes (Kreis Aichach-Friedberg) gesteuert wurde. Der VW krachte gegen 14.05 Uhr ins Heck eines Sattelzugs. Der Kleinbus-Lenker kam mit leichteren Verletzungen davon. Die Autobahn war in Richtung Süden für mehrere Stunden gesperrt, es kam zu erheblichen Stauungen.

Wie die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt heute berichtet, steuerte ein 40-Jähriger aus Lettland seinen Sattelzug auf der rechten Spur der A9 in Richtung München. Ebenfalls auf der rechten Spur sei der 66-Jährige mit seinem VW-Kleinbus unterwegs gewesen; mit an Bord habe sich dessen 56-jährige Gattin befunden. "Aus bislang ungeklärten Gründen fuhr der VW-Bus mit seiner rechten vorderen Seite gegen das linke hintere Eck des Sattelzugs", erklärt die Polizei. Durch die Kollision habe sich der Kleinbus gedreht; er sei schließlich entgegen der Fahrtrichtung auf der mittleren Spur zum Stehen gekommen.

Die 56-Jährige habe sich schwerste Verletzungen zugezogen und sei eingeklemmt worden. Nachdem sie von alarmierten Feuerwehrleuten gerettet sowie vom Rettungsdienst erstversorgt worden war, wurde sie laut Polizei per Rettungs-Hubschrauber in eine Klinik gebracht. Der Kleinbus-Fahrer habe leichte Verletzungen davongetragen; auch er sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Der VW sei total beschädigt worden und habe abgeschleppt werden müssen. Streifenbeamte schätzten den entstandenen Sachschaden auf insgesamt 30 000 Euro. Wegen der schweren Verletzungen der Frau sei von der Staatsanwaltschaft die Erstellung eines Gutachtens angeordnet worden.

"Die Autobahn war zur Unfall-Aufnahme, zur Bergung des Fahrzeugs und zur Erstellung des Gutachtens insgesamt drei Stunden gesperrt", so ein Polizei-Sprecher. Die Autobahn-Meisterei habe den Verkehr an der Anschlussstelle Altmühltal von der A9 geleitet. "Es kam zu erheblichen Verkehrs-Behinderungen und zum Stau bis zur Anschlussstelle Greding." Neben Streifenbeamten und den Rettungskräften waren die Feuerwehren aus Kinding, Kipfenberg und Denkendorf mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Zeugen des Unfalls werden darum gebeten, sich bei der Verkehrspolizei-Inspektion in Ingolstadt unter der Rufnummer (08 41) 93 43 - 44 10 zu melden.


Anzeige
RSS feed