Er wurde gestern Abend in Ingolstadt von Streifenbeamten gestellt und brachte es auf über 0,8 Promille. Nun laufen strafrechtliche Ermittlungen.
(ty) Die örtliche Polizeiinspektion ist nach eigenem Bekunden am gestrigen Abend gegen 22 Uhr über einen Schlangenlinien-Fahrer in Ingolstadt informiert worden. Im Zuge einer Kontrolle habe sich letztlich herausgestellt, dass ein 20-Jähriger, der im Kreis Pfaffenhofen wohne und mehr als 0,8 Promille intus gehabt habe, mit seinem schwarzen Mercedes im Stadtgebiet unterwegs gewesen sei. Dabei soll er andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben. Laut Polizei fuhr er zunächst auf der westlichen Ringstraße in südlicher Richtung, wobei es nach Angaben eines Zeugen zu einem "Beinahe-Unfall mit zwei bislang unbekannten Fahrzeugen" kam.
Im Anschluss sei der junge Mann aus Bosnien-Herzegowina über die Glacisbrücke weiter auf die südliche Ringstraße gesteuert. "Auf Höhe der Saturn-Arena bog er in die Manchinger Straße ein und fuhr zu einer dortigen Tankstelle", heißt es weiter. Als er von Streifenbeamten gestellt und zur Kontrolle gebeten wurde, hatte er laut Polizei vier Flaschen Bier in der Hand, die er gerade erworben hatte. Der 20-Jährige habe seinen Wagen vor Ort stehen lassen müssen. Außerdem habe er eine Blutentnahme über sich ergehen lassen müssen. Gegen den Mann werde jetzt strafrechtlich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.
Wie die Gesetzeshüter unter Berufung auf Zeugen-Aussagen berichten, soll es im Verlauf der Fahrt des 20-Jährigen zu einer Gefährdung von mehreren Verkehrsteilnehmern gekommen sein. Deshalb suche man nach etwaigen Zeugen, die möglicherweise durch die Fahrweise des 20-Jährigen gefährdet beziehungsweise sogar geschädigt worden seien. Die Polizeiinspektion von Ingolstadt ist telefonisch unter der Rufnummer (08 41) 93 43 - 22 22 zu erreichen.





