Laut dem CSU-Abgeordneten Christian Moser gibts knapp 22.000 Euro für das Event. Veranstalter Andi Baierl freut sich über die Finanzspritze, beklagt aber bürokratische Hürden.
(ty) Für das diesjährige "Noisehausen"-Festival, das am 24. und 25. Juli in Schrobenhausen steigt, gibt es einen Zuschuss in Höhe von 21 632 Euro aus dem Festival-Förder-Fonds des Bundes. Das teilte der Bundestags-Abgeordnete Christian Moser aus Pfaffenhofen an der Ilm heute mit. Der CSU-Politiker, dessen Wahlkreis die kompletten Landkreise Pfaffenhofen und Freising sowie Teile des Kreises Neuburg-Schrobenhausen umfasst, sieht in dieser finanziellen Unterstützung eine wichtige Anerkennung für die regionale Kulturarbeit.
"Ich freue mich sehr über diese Förderung. Sie ist eine verdiente Anerkennung für die engagierte Arbeit vor Ort", erklärt Moser. "Solche Veranstaltungen bringen Menschen zusammen, schaffen Kultur-Angebote für die Jugend und zeigen, was mit Herzblut in unserer Region möglich ist. Kultur findet eben nicht nur in Großstädten statt." In einer Presse-Mitteilung aus Mosers Büro wird betont: "Das Festival wird von einem professionellen Kernteam um Veranstalter Andi Baierl organisiert, wurde bereits als 'Festival des Jahres' in Bayern ausgezeichnet und lebt gleichzeitig vom großartigen Einsatz von über 100 Volunteers, die die Veranstaltung tatkräftig unterstützen."
"Noisehausen"-Veranstalter Andi Baierl begrüßt die finanzielle Unterstützung freilich – verweist jedoch auf die bürokratischen Hürden. "Die Förderung gibt uns Planungs-Sicherheit. Gleichzeitig war der Weg dorthin alles andere als einfach", berichtet er. "Allein der Antrag hat rund 14 Tage Arbeit bedeutet. Jetzt müssen wir das Geld Rechnung für Rechnung abrufen – für kleine Strukturen ist das ein enormer Aufwand." Ein einfacher Verwendungs-Nachweis nach der Veranstaltung wäre seinen Worten zufolge deutlich praktikabler. "Trotzdem sind wir dankbar, dass unsere Arbeit gesehen wird", stellt Baierl klar.
Der Bundestags-Abgeordnete Moser nimmt diese Kritik nach eigenem Bekunden ernst: "Wenn die Bürokratie am Ende die Kultur und die Macher vor Ort ausbremst, läuft etwas falsch", räumt er ein und versichert zugleich: "Ich werde dieses konkrete Feedback mit nach Berlin nehmen und mich dafür einsetzen, dass solche Förder-Verfahren in Zukunft deutlich vereinfacht werden." Moser betont: "Die Politik muss es den Akteuren vor Ort leichter machen." Zugleich danke er dem gesamten Team ausdrücklich: "Genau dieses Engagement macht unsere Heimat lebendig."
Nun liegt es laut Moser an den Musik- und Kultur-Fans in der Region, diesen Einsatz zu belohnen. Am Freitag, 24. Juli, und Samstag, 25. Juli, verwandele sich Schrobenhausen wieder in "Noisehausen" und werde zum Herz der regionalen Festival-Szene. "Kommt vorbei, feiert mit und unterstützt dieses großartige Event vor unserer Haustür", heißt es in der Presse-Mitteilung aus dem Büro des CSU-Abgeordneten. "Lasst uns gemeinsam zeigen, wie lebendig und voller Energie unsere Heimat ist!" Weitere Infos zum "Noisehausen"-Festival gibt es unter https://noisehausen.de.





