Crash heute Nacht kurz nach 1 Uhr: Mercedes-Fahrer (32) war nach eigenem Bekunden kurz abgelenkt; er kam vergleichsweise glimpflich davon.
(ty) Ein heftiger Unfall, der aber weitaus schlimmer hätte ausgehen können, ist in der Nacht zum heutigen Samstag auf Höhe von Manching auf der A9 in Richtung Norden passiert. Wie die Polizei berichtet, war ein 32-Jähriger aus dem Raum Eichstätt mit seinem Mercedes-GLC auf der mittleren Spur unterwegs, als es kurz nach 1 Uhr zum Crash kam: Kurz vor der Autobahn-Ausfahrt sei der Mann nach eigenem Bekunden aus unerklärlichem Grund kurz abgelenkt gewesen. Sein Pkw sei ungebremst in die linke hintere Seite eines polnischen Sattelzugs geprallt, der auf der rechten Spur gefahren sei.
Der Lkw-Lenker – ein 38 Jahre alter Ukrainer, der in Polen lebe – habe gegenüber den Streifenbeamten von der Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt erklärt, im Rückspiegel zwar rechtzeitig den von hinten kommenden und immer weiter auf ihn zufahrenden Pkw erkannt zu haben. Einen Zusammenstoß habe der Berufskraftfahrer allerdings nicht mehr verhindern können. Der Pkw-Fahrer sei an beiden Beinen jeweils leicht verletzt worden. "Auf die Hinzuziehung des Rettungsdienstes wurde jedoch verzichtet", heißt es weiter. Der an der Front total demolierte Mercedes habe abgeschleppt werden müssen.
Der an dem Pkw zu Buche stehende Schaden wurde von der Polizei auf knapp über 20 000 Euro taxiert. "Der Sattel-Auflieger war zwar hinten links ebenfalls beschädigt, konnte jedoch, zumal die Beleuchtungs-Einheit noch intakt war, seine Fahrt fortsetzen", erklären die Gesetzeshüter. Dieser Schaden wurde von Streifenbeamten auf mindestens 10 000 Euro geschätzt. An der Unfallstelle im Einsatz war auch die Feuerwehr aus Langenbruck; die Floriansjünger halfen bei den Reinigungs- und Bergungs-Maßnahmen und kümmerten sich um die Absicherung der Unglücksstelle.





