Der Jugendliche hantierte am gestrigen Abend mit einer so genannten Anscheinswaffe und handelte sich eine Strafanzeige ein.
(ty) Ein Jugendlicher hat am gestrigen Abend in Ingolstadt mit einer Waffe hantiert und sich damit eine Strafanzeige eingehandelt. Wie die örtliche Polizeiinspektion heute berichtet, war es gegen 19.30 Uhr zwischen dem 16 Jahre alten Syrer und einer Gruppe von Leuten zu einem Streit in einem Linienbus gekommen. Im Zuge der verbalen Auseinandersetzung habe der Teenager eine Pistole aus dem Hosenbund gezogen. Er habe die Schusswaffe dann durchgeladen sowie anschließend zurück in den Hosenbund gesteckt.
Von Einsatzkräften der Polizei sei der Jugendliche am Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) gestellt worden. Bei der Waffe handelt es sich den Angaben zufolge um eine Spielzeug-Pistole, die einer echten Schusswaffe täuschend ähnlich sieht. Diese so genannte Anscheinswaffe sei von den Gesetzeshütern sichergestellt worden. Der 16-Jährige sei einem Sorgeberechtigten übergeben worden. Gegen den Teenager werde jetzt wegen Bedrohung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Waffen-Gesetz ermittelt.





