Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Miguel Pérez Taboada ist neuer Obermeister
(ty) Bei der jüngsten Versammlung der Zimmerer-Innung Ingolstadt-Pfaffenhofen haben neben den Berichten aus der Innungs-Arbeit auch wichtige Personal-Entscheidungen auf der Tagesordnung gestanden. Die Mitglieder wählten einen neuen Obermeister sowie einen neuen Stellvertreter. Der bisherige Obermeister, Andreas Donaubauer, hatte seinen Zimmerei-Betrieb zum 30. Juni an seinen Sohn übergeben. Da die Ausübung eines Innungsamts an die Führung eines Innungs-Betriebes gebunden ist, legte er sein Amt als Obermeister nieder. Zu seinem Nachfolger wählten die Mitglieder mit Stimmen-Mehrheit Miguel Pérez Taboada zum neuen Obermeister.
Der bisherige stellvertretende Obermeister, Ludwig Roßner, hat seinen Betrieb an seine Tochter übergeben und schied aus demselben Grund aus seinem Innungsamt aus. Die Innungs-Versammlung wählte Thomas Göttler einstimmig als neuen stellvertretenden Obermeister. "Mit dem Wechsel an der Spitze der Innung endet zugleich eine langjährige und engagierte ehrenamtliche Tätigkeit von Andreas Donaubauer", heißt es in einer Presse-Mitteilung. Von 1996 bis 1999 sowie von 1999 bis 2002 gehörte er als Beisitzer dem Vorstand der Zimmerer-Innung an. "Nach einer weiteren Amtszeit als Beisitzer von 2006 bis 2009 wurde er im Mai 2009 zum Obermeister gewählt und prägte die Arbeit der Innung über mehr als 17 Jahre hinweg maßgeblich."
Darüber hinaus engagierte sich Donaubauer über viele Jahre in der beruflichen Bildung des Zimmerer-Handwerks. Von 1986 bis 1993 war er Vorsitzender des Prüfungs-Ausschusses. Seit dem 21. Mai 2012 gehört er diesem als stellvertretendes Mitglied an und bringt dort seine langjährige Erfahrung ein. "Die Zimmerer-Innung Ingolstadt-Pfaffenhofen bedankt sich bei Andreas Donaubauer und Ludwig Roßner herzlich für ihren langjährigen, ehrenamtlichen Einsatz und ihr großes Engagement für das Zimmerer-Handwerk", wird betont. Dem neu gewählten Obermeister sowie seinem Stellvertreter wünsche man viel Erfolg sowie eine glückliche Hand bei ihren zukünftigen Aufgaben.
Weiterhin Vollsperrung in Jetzendorf
(ty) Die Indersdorfer Straße in Jetzendorf muss weiterhin komplett für den Verkehr gesperrt bleiben. Das wurde aus dem Landratsamt von Pfaffenhofen bekannt gegeben. "Die Erneuerungs-Arbeiten an der Wasser-Leitung dauern noch bis voraussichtlich 2. Oktober an", heißt es in einer kurzen Presse-Information der Kreis-Behörde. Die ausgeschilderte Umleitungs-Strecke über Petershausen, Weichs, Markt Indersdorf, Hilgertshausen und umgekehrt gilt den Angaben zufolge weiterhin.
Vollsperrung bei Hohenwart
(ty) Verkehrs-Behinderungen ab nächster Woche im Gemeinde-Bereich von Hohenwart: Die Kreisstraße PAF13 muss vom Ortsende in Freinhausen bis zum Kreisverkehr auf Höhe von Englmannszell ab dem kommenden Montag, 27. Juli, und bis Freitag, 21. August, komplett für den Verkehr gesperrt werden. Das wurde aus dem Landratsamt von Pfaffenhofen gemeldet. Grund für diese Einschränkung seien Straßenbau-Arbeiten, erklärt die Behörde. Die Umleitung sei ausgeschildert.
Sie erfolge für den örtlichen Verkehr über Staatsstraße 2048 (Ingolstädter Straße), B13, Pörnbach, Augsburger Straße, Oberkreut, Pörnbacher Straße, Gemeinde-Verbindungsstraße, Englsmannszell und umgekehrt. Der überörtliche Verkehr wird den Angaben zufolge über die Staatsstraße 2048 (Ingolstädter Straße), Bundesstraße B13, Bundesstraße B300, Thierham, Kreisstraße PAF4 (Regensburger Straße), Staatsstraße 2043 (Pfaffenhofener Straße, Neuburger Straße) und umgekehrt geleitet.
Fernwärme-Unterbrechung in Pfaffenhofen
(ty) Zur Erinnerung: Die Fernwärme-Versorgung in Pfaffenhofen an der Ilm muss an diesem Samstag, 25. Juli, zeitweise unterbrochen werden – und zwar voraussichtlich von 5 Uhr bis 14 Uhr. Das teilte die Danpower-Biomasse-GmbH gegenüber unserer Zeitung mit. Als Grund für diese Einschränkungen werden "planmäßige Wartungs-Arbeiten am Fernwärme-Netz" in der Kreisstadt genannt. Die Maßnahmen dienen laut Angaben des Unternehmens "der Sicherstellung einer weiterhin zuverlässigen und stabilen Wärme-Versorgung". Zugleich wird betont: "Unser Team arbeitet daran, die Unterbrechung so kurz wie möglich zu halten." Betroffen seien alle Kunden der Danpower-Biomasse-GmbH – mit Ausnahme der Kunden im Versorgungs-Gebiet "EcoQuartier".
Diözese schließt "Haus der Begegnung"
(ty/pba) Die Diözese Augsburg, zu der auch Teile des Landkreises Pfaffenhofen gehören, wird das "Haus der Begegnung St. Claret" in Weißenhorn schließen. "Nachdem wegen Personal-Mangels bereits Kurs-Angebote im Herbst reduziert werden mussten sowie umfangreiche Sanierungs-Maßnahmen anstehen würden, hat man sich jetzt mit dem Orden der Claretiner als Eigentümer der Immobilie auf eine Auflösung des Mietvertrags zum 31. Juli 2026 geeinigt", heißt es in einer aktuellen Presse-Mitteilung.
In dem "Haus der Begegnung" fanden bisher vor allem die so genannten Tage der Orientierung statt – ein dreitägiges Seminar-Angebot, das sich an Schulklassen richtete. Das Bildungshaus war im ehemaligen Claretiner-Kolleg untergebracht, das von 1925 bis 2002 als Internat genutzt worden war. Die Diözese hat nach eigenem Bekunden bereits die Gruppen, die für die Zeit ab September gebucht hatten, angeschrieben sowie auf andere Jugendhäuser der Diözese verwiesen.
Bayerischer Außenhandel in Zahlen
Wie die Behörde weiter mitteilt, sanken die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten (USA), das wichtigste Exportland der bayerischen Wirtschaft, im Mai heuer gegenüber dem Vorjahres-Monat um 1,2 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Die Ausfuhren hingegen stiegen in die wertmäßig folgenden EU-Länder Österreich mit 10,4 Prozent (auf 1,6 Milliarden Euro), Italien mit 2,1 Prozent (auf 1,3 Milliarden Euro), Frankreich mit 1,4 Prozent (auf 1,2 Milliarden Euro) und Polen mit 16,7 Prozent (auf 1,2 Milliarden Euro). Demgegenüber sanken die Ausfuhren nach China um 17,0 Prozent auf knapp 1,0 Milliarden Euro und die Ausfuhren in das Vereinigte Königreich um 18,5 Prozent auf 0,9 Milliarden Euro.
Wichtigstes Importland der bayerischen Wirtschaft war im Mai heuer die Volksrepublik China mit einem Importwert von 2,6 Milliarden Euro, dies sind 1,0 Prozent weniger als im Mai vergangenen Jahres. Die Einfuhren gingen jeweils zurück auch aus den wertmäßig folgenden EU-Ländern Österreich mit 8,4 Prozent (auf 1,5 Milliarden Euro), Tschechien mit 5,5 Prozent (auf 1,2 Milliarden Euro), Italien mit 0,3 Prozent (auf 1,2 Milliarden Euro) und Polen mit 8,5 Prozent (auf 1,1 Milliarden Euro). Die Einfuhren aus den USA stiegen um 17,9 Prozent auf knapp 1,0 Milliarden Euro.
Der Exportwert der führenden Exportgüter der bayerischen Wirtschaft nahm jeweils ab: Der Exportwert von "Personenkraftwagen und Wohnmobile" lag im Mai heuer bei 3,0 Milliarden Euro und der Exportwert von "Maschinen" bei 2,9 Milliarden Euro. Mit größerem Abstand folgten "Geräte zur Elektrizitäts-Erzeugung und -Verteilung" mit einem Exportwert von 1,4 Milliarden Euro und "Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen" mit einem Exportwert von 1,0 Milliarden Euro.
Die höchsten Importwerte nach Bayern erzielten im Mai heuer "Maschinen" (2,0 Milliarden Euro), "Geräte zur Elektrizitäts-Erzeugung und -Verteilung" (1,6 Milliarden Euro), "elektronische Bauelemente" (1,4 Milliarden Euro), "Erdöl und Erdgas" (1,1 Milliarden Euro), "Fahrgestelle, Karosserien, Motoren, Teile und Zubehör für Kraftfahrzeuge und dergleichen" (1,1 Milliarden Euro) sowie "Personenkraftwagen und Wohnmobile" (1,1 Milliarden Euro).





