Nach derzeitigem Stand blieben alle 24 Schüler sowie der Busfahrer (61) unversehrt. Der Lkw-Lenker (26) wurde in eine Klinik gebracht.
(ty) Vergleichsweise glimpflich ausgegangen ist nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen ein Verkehrsunfall zwischen einem besetzten Schulbus und einem Lastwagen, der sich am heutigen Morgen gegen 7.25 Uhr im Gemeinde-Bereich von Schweitenkirchen ereignet hat. Laut Polizei hatte ein 61-Jähriger den Bus an der Staatsstraße 2045 zwischen Holzhäuseln und Schweitenkirchen, direkt an der Abzweigung nach Preinersdorf, angehalten, um Schüler zusteigen zu lassen. Als er gerade wieder habe losfahren wollen, sei es zu dem Zusammenstoß gekommen. Der von hinten nahende Lkw-Lenker habe die Situation übersehen.
Der Lastwagen, der ebenfalls in Richtung Au in der Hallertau unterwegs war, prallte den Angaben zufolge trotz einer starken Gefahren-Bremsung ins Heck des Busses. Wie ein Sprecher der örtlich zuständigen Polizeiinspektion aus Pfaffenhofen gegenüber unserer Redaktion erklärte, befanden sich zum Unfall-Zeitpunkt 24 Schüler in dem Bus. Nach derzeitigem Stand seien sämtliche Bus-Passagiere ebenso unverletzt geblieben wie der 61 Jahre alte Fahrer. Der Lkw-Lenker, ein 26-Jähriger aus Kaufbeuren, habe leichte Verletzungen erlitten. Er sei vom Rettungsdienst ins Krankenhaus in die Kreisstadt gebracht worden.
Sowohl der Schulbus als auch der Lkw seien nicht mehr fahrbereit gewesen und deshalb abgeschleppt worden. Der entstandene Sachschaden wurde von Streifenbeamten nach ersten Schätzungen in einer Größenordnung von 50 000 Euro angesiedelt. Die Schüler seien mit einem Ersatz-Bus zu ihrer Schule nach Wolnzach gebracht worden. Die Feuerwehr aus Schweitenkirchen kümmerte sich um die Beseitigung auslaufender Betriebsstoffe und übernahm die Absicherungs-Maßnahmen. Die Staatsstraße war laut Polizei mehrere Stunden lang gesperrt.





