In Karlsfeld wurden ein Café und ein Restaurant angegangen, zwei weitere Tatorte liegen an der Schleißheimer Straße in Dachau.
(ty) Mehrere Fälle von geflüchteten Einbrechern haben am Samstagmorgen und in der Nacht zum heutigen Montag die Einsatzkräfte von der Polizeiinspektion aus Dachau auf Trab gehalten. Zwei Tatorte liegen in Karlsfeld; hier wurden ein Café an der Allacher Straße und ein Restaurant an der Hochstraße angegangen. Zwei weitere Tatorte befinden sich an der Schleißheimer Straße in Dachau. Strafrechtliche Ermittlungen laufen. Etwaige Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden darum gebeten, sich zeitnah unter der Telefonnummer (0 81 31) 56 10 bei der Polizei-Dienststelle in Dachau zu melden.
Am Samstag gegen 4 Uhr habe ein Zeuge aus der Allacher Straße in Karlsfeld gemeldet, dass er soeben durch laute Geräusche aus dem Schlaf gerissen worden sei. Unweit seiner Wohnanschrift habe er Verdächtiges gehört. Als sich Streifenbeamte bereits auf der Anfahrt befanden, habe eine weitere Zeugin mitgeteilt, dass sie soeben eine Person beobachte, die in ein Café einbreche. Als der Täter die Frau bemerkt habe, sei er zu Fuß getürmt. Der flüchtende Mann habe von Einsatzkräften kurz vor der Grenze zum Zuständigkeits-Bereich der Münchner Polizei festgestellt werden können. Er habe seinen Rucksack zurückgelassen und sei in eine angrenzende Grün-Anlage geflüchtet. Dort sei er von den Beamten aus den Augen verloren worden.
Die Tatort-Aufnahme an der Allacher Straße in Karlsfeld ergab laut Erkenntnissen der Polizei dann, dass der entkommende Unbekannte zunächst in ein Restaurant an der Hochstraße eingestiegen war. Anschließend habe er außerdem in das angrenzende Café einbrechen wollen. Dabei sei er allerdings von der genannten Zeugin ertappt worden und habe sich daraufhin aus dem Staub gemacht. "In beiden Fällen kam es nach derzeitigem Ermittlungsstand zu keinem Entwendungs-Schaden", fasst die Polizei zusammen. In der Nacht zum heutigen Montag sei es dann zu weiteren Einbruch-Delikten gekommen – diesmal im Bereich der Schleißheimer Straße in Dachau.
Gegen 0 Uhr habe ein Anwohner Geräusche und einen Lichtschein auf seinem Grundstück bemerkt. Als er daraufhin lautstark gegen sein Fenster geklopft habe, habe er eine Person gesehen, die die Flucht ergriffen habe. Von sofort alarmierten Streifenbeamten habe trotz der Fahndung im Nahbereich der Unbekannte nicht ausfindig gemacht werden können. An einem Fenster des besagten Anwesens seien Hebel-Spuren festgestellt worden. Nur wenige Stunden später sei ein weiterer Anwohner der Schleißheimer Straße durch verdächtige Geräusche und Stimmen aus dem angrenzenden Grundstück aus dem Schlaf gerissen worden. Er habe dann eine unbekannte Person beobachtet, die sich auf dem Nachbar-Grundstück an der Terrassentür zu schaffen gemacht habe.
Von alarmierten Streifenbeamten sei der Tatort umstellt worden. Im Nahbereich sei nach dem Täter gefahndet worden – ebenfalls ohne Erfolg. Der Unbekannte sei vermutlich über die angrenzenden Gärten und die dahinter liegende Freifläche entkommen. Auch durch die Unterstützung eines Polizei-Hubschraubers habe die Person nicht ausfindig gemacht werden können. Am Tatobjekt sei festgestellt worden, dass versucht worden sei, die Terrassentür mit einem Brecheisen aufzuhebeln. Wegen des aufmerksamen Nachbarn habe der Unbekannte das Weite gesucht. Das Einbruch-Werkzeug habe er zurückgelassen. Ob die beiden Taten in Dachau in Zusammenhang stehen, sei Gegenstand der laufenden Ermittlungen.





