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Spektakulärer Unfall gestern in der Gemeinde Hörgertshausen. Zum Glück niemand verletzt. Aufwändige Bergungs-Maßnahmen.

(ty) Ein spektakulärer Unfall, der allerdings weitaus schlimmer hätte ausgehen können, ist am gestrigen Nachmittag im Gemeinde-Bereich von Hörgertshausen (Kreis Freising) geschehen. Wie die Polizei heute berichtet, war ein Landwirt aus dem hiesigen Landkreis gerade mit Ernte-Arbeiten beschäftigt und stellte sein mit Weizen beladenes Traktor-Gespann auf einem anliegenden, etwas abschüssigen Feldweg ab. Aus bislang ungeklärter Ursache habe sich der Brems-Mechanismus der Zugmaschine gelöst, wodurch Fahrzeug samt Anhänger ins Rollen geraten seien. Nach etwa 200 Metern sei das Gespann eine Böschung hinabgestürzt und gegen ein Wohngebäude gekracht.

"Hierbei wurde die Hausmauer und ein Fenster erheblich beschädigt", erklärt die örtlich zuständige Polizeiinspektion aus Moosburg an der Isar. "Durch die Wucht des Aufpralls wurde außerdem der Traktor und sein Anhänger komplett zerstört." Glücklicherweise seien keine Personen verletzt worden. Da sich die Bergungs-Maßnahmen recht aufwändig gestalteten, waren zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort. Laut Mitteilung der Kreisbrandinspektion von Freising waren die Feuerwehren aus Hörgertshausen, Mauern und Moosburg, das Technische Hilfswerk (THW) sowie die Polizei und der Rettungsdienst zu der im Bereich des Ortsteil Lackermann gelegenen Unfallort angerückt. "Was zunächst nach einem Routine-Einsatz klang, stellte sich jedoch nach kurzer Zeit völlig anders dar", so die Kreisbrandinspektion.

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"Ein landwirtschaftliches Gespann, bestehend aus Traktor und voll beladenem Anhänger mit Getreide, hatte sich während laufender Ernte-Arbeiten aus bislang ungeklärter Ursache selbstständig in Bewegung gesetzt. Es rollte über ein Feld, stürzte einen steilen Abhang hinab und prallte schließlich mit großer Wucht in ein Wohnhaus. Traktor und Anhänger wurden dabei komplett zerstört, die Ladung verteilte sich großflächig und auch die Hauswand erlitt erhebliche Schäden." Die Feuerwehren stellten nach eigenem Bekunden den Brandschutz sicher, kontrollierten das Unfall-Gespann auf auslaufende Betriebsstoffe und forderten für die weiteren Bergungs- und Sicherungs-Arbeiten zusätzliche Kameraden sowie den Fachberater des THW nach.

Mit der Unterstützung von örtlichen Landwirten sei der Anhänger zunächst per Seilwinde gesichert sowie anschließend von dem Traktor getrennt worden. Anschließend habe ein Bergungs-Unternehmen den völlig zerstörten Traktor sowie weitere Trümmerteile mit Hilfe eines Krans weggehoben. Der noch beladene Anhänger sei unter Bagger-Einsatz entleert und schließlich ebenfalls geborgen worden. Die Statik des Wohnhauses war nach Erkenntnissen der Kreisbrandinspektion nicht betroffen; "hier waren glücklicherweise keine weiteren Sicherungs-Maßnahmen erforderlich".


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