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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Wanderung im Oberpfälzer Jura

(ty) Dass es im Oberpfälzer Jura auch tolle Felsgebilde mit bezaubernden Ausblicken auf die Naab und auf die Vils mit dem Ort Kallmünz (Kreis Regensburg) und der Burg-Ruine gibt, davon haben sich die Mitglieder einer Wander-Gruppe von der Sektion Pfaffenhofen-Asch im deutschen Alpenverein (DAV) dieser Tage überzeugen können (Fotos). "In einem kleinen Café am Naab-Ufer fand der Tag einen schönen Abschluss", berichtet Jakob Kraft, der die Organisation übernommen hatte und die Tour auch leitete.

Zulassungs-Stelle in Vohburg geschlossen

(ty) Zu einer massiven Service-Einschränkung bei Kfz-Zulassungen kommt es in diesem Monat im Kreis Pfaffenhofen an der Ilm. Wie das Landratsamt bekannt gegeben hat, muss die Zulassungs-Behörde in Vohburg ab dem morgigen Montag, 3. August, und bis einschließlich Freitag, 28. August, "vorübergehend geschlossen" bleiben. Als Grund für diese Maßnahme wurden in einer Presse-Mitteilung "personelle Engpässe" genannt. Ab Montag, 31. August, sei die Zulassungs-Stelle im nördlichen Landkreis dann wieder zu den bekannten Zeiten geöffnet.

Die weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Landratsamt-Außenstelle in Vohburg sind den Angaben zufolge – mit Ausnahme der Woche von Montag, 17. August, bis Freitag, 21. August – zu den üblichen Zeiten erreichbar. Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Pfaffenhofen können laut Landratsamt während der Schließung der Zulassungs-Stelle in Vohburg ihre diesbezüglichen Angelegenheiten in der Zulassungs-Behörde in Pfaffenhofen erledigen. Alternativ könnten die Online-Dienste genutzt werden; hier der entsprechende Link zur Homepage des Landkreises.

Neue Stadtbus-Linie in Pfaffenhofen startet

(ty) Das Ostviertel von Pfaffenhofen erhält bekanntlich eine eigene – ebenfalls kostenlose – Stadtbus-Linie. Das war vom Stadtrat beschlossen worden – und nun steht die Umsetzung bevor. Wie die Stadtwerke, deren Tochter-Unternehmen für den Stadtbus-Betrieb zuständig ist, mitgeteilt haben, verkehrt ab dem morgigen Montag, 3. August, eine feste Linie 4 von "Pfaffelleiten" über die Moosburger Straße und die Schulstraße zum Hauptplatz sowie von dort aus über das Hallenbad und zur Ilmtalklinik. Die Linie fahre montags bis freitags im regulären Linien-Betrieb mit festen Zeiten – von 6 Uhr bis 20.30 Uhr im 30-Minuten-Takt. Hier die Details: Stadtbus-Linie 4 nimmt Betrieb auf

Vortrag über künstliche Gelenke

(ty) Die Ilmtalklinik-GmbH lädt alle Interessierten zu einer Veranstaltung zum Thema Endoprothetik ein, die am morgigen Montagnachmittag, 3. August, im ehemaligen Personal-Speisesaal des Krankenhauses in Mainburg stattfindet und um 16 Uhr beginnt. Die Teilnahme ist kostenlos, wird betont. Eine Anmeldung ist ausdrücklich nicht erforderlich. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen laut Klinik-Gesellschaft künstliche Hüft- und Kniegelenke. Anschließend bestehe die Möglichkeit, Fragen zu stellen und in den direkten Austausch mit den Experten zu treten.

Thomas Pausch, Chefarzt der Unfall-Chirurgie und Orthopädie sowie Leiter des Endoprothetik-Zentrums der Ilmtalkliniken, erläutert laut Ankündigung gemeinsam mit Co-Chefarzt Ulrich Franz, Koordinator und Hauptoperateur der Abteilung, wann ein Gelenk-Ersatz sinnvoll sein kann, welche modernen Operations-Verfahren heute zur Verfügung stehen und wie sich der Ablauf eines solchen Eingriffs gestaltet. "Darüber hinaus informieren sie über die postoperative Versorgung sowie Möglichkeiten der Nachsorge und Rehabilitation", erklärt die Ilmtalklinik-GmbH, unter deren Dach die Krankenhäuser in Pfaffenhofen und Mainburg firmieren. 

Mehr Gasthörer in Bayern

(ty) Wie das Landesamt für Statistik mitgeteilt hat, waren im Winter-Semester 2025/26 in Bayern neben den 401 154 regulär eingeschriebenen Studierenden auch 3833 Gasthörer registriert. Der weibliche Anteil betrug 47,8 Prozent beziehungsweise 1831 Personen und veränderte sich zum Vorjahr mit 48,1 Prozent kaum. Insgesamt ist die Anzahl der Gaststudierenden von 3697 auf 3833 um 3,7 Prozent gestiegen. Zum Hintergrund: Gaststudierende können auch ohne Nachweis der Hochschulreife zum Besuch einzelner Lehrveranstaltungen angemeldet werden, im Rahmen ihres Gaststudiums aber keine Abschluss-Prüfungen ablegen.

Insgesamt waren im jüngsten Winter-Semester  im Freistaat 73,6 Prozent (2822 Personen) der Gasthörer 60 Jahre alt oder älter. An der Universität München lag dieser Anteil sogar bei 92,3 Prozent, was auf das dortige spezielle Senioren-Studium zurückzuführen ist. Im Gegensatz dazu konzentrierten sich viele Kunsthochschulen auf die Frühförderung junger Talente: 81,3 Prozent ihrer Gaststudierenden waren unter 30 Jahre alt. Das Durchschnitts-Alter aller Gaststudierenden im Freistaat hat sich insgesamt im Vergleich zum vorangegangenen Winter-Semester um zwei Jahre erhöht und betrug nun rund 61 Jahre.

Von den insgesamt 3833 eingeschriebenen Gasthörern hatten 451 eine ausländische Staatsangehörigkeit, was 11,8 Prozent entspricht. Gegenüber dem Vorjahr waren das 34 Personen weniger. Die Zahl sank von 485 auf 451 und damit um 7,0 Prozent. Den größten Anteil an Gasthörern mit ausländischer Staatsangehörigkeit stellten weiterhin Personen mit ukrainischer Staatsangehörigkeit, wenngleich ihre Zahl um 42,7 Prozent von 103 auf 59 deutlich sank. Wie im Vorjahr folgte Österreich mit 39 Personen (Vorjahr: 44) auf dem zweiten Platz. 28 Gasthörer kamen aus Estland (Vorjahr: 13), 27 aus Italien (Vorjahr: 20) und es gab 25 Gasthörer mit französischer Staatsangehörigkeit (Vorjahr: 19).

Wie auch schon im Wintersemester 2024/25 waren die meisten bayerischen Gaststudierenden im Winter-Semester 2025/26 an Universitäten eingeschrieben (92,1 Prozent). Dabei zählte das Landesamt für Statistik 61,6 Prozent an der Universität München, 7,3 Prozent an der Universität Erlangen-Nürnberg, 6,8 Prozent an der Technischen Universität München und an der Universität Würzburg 5,3 Prozent. 11,0 Prozent der Gasthörerinnen und Gasthörer verteilten sich auf die übrigen Universitäten. Auf Fachhochschulen entfielen lediglich 2,8 Prozent der Gasthörerinnen und Gasthörer, auf Theologische Hochschulen 2,6 Prozent und auf die Kunsthochschulen 2,5 Prozent.


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