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Bußgeld-Verfahren wegen mangelhafter Ladungs-Sicherung gegen Kleintransporter-Lenker (20). Zirka fünf Kilometer langer Stau.

(ty) Eine Leiter, die vom Kleintransporter eines 20-Jährigen auf die Fahrbahn gefallen war, hat am gestrigen Nachmittag auf der A9 im Gemeinde-Bereich von Denkendorf (Kreis Eichstätt) nicht nur zu einem Unfall geführt, sondern in der Folge auch eine kurzzeitige Sperrung der Autobahn in Richtung München verursacht. Das berichtet heute die Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt. Gegen den aus dem Landkreis Eichstätt stammenden Kleintransporter-Lenker sei ein Bußgeld-Verfahren wegen mangelhafter Ladungs-Sicherung eingeleitet worden.

Laut Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 15.25 Uhr. Der 20-Jährige sei mit seinem Kleintransporter auf der A9 in Richtung Süden unterwegs gewesen, als sich kurz nach der Anschlussstelle bei Denkendorf aufgrund mangelhafter Ladungs-Sicherung eine Leiter vom Dach des Fahrzeug gelöst habe und auf die Autobahn gefallen sei. Ein 40‑Jähriger aus dem Landkreis Traunstein, der mit seinem Pkw hinter dem Kleintransporter gefahren sei, habe der auf der A9 liegenden Leiter nicht mehr ausweichen können. Am Wagen des 40-Jährigen sei ein Sachschaden in Höhe von etwa 6000 Euro entstanden. 

Der Kleintransporter sei unbeschädigt geblieben, heißt es weiter. Verletzte habe es bei dem Vorfall nicht gegeben. Wegen ausgelaufener Betriebsstoffe und Reinigungs-Arbeiten musste die Fahrbahn nach Angaben der Polizei für etwa 15 Minuten voll gesperrt werden. Dadurch habe sich ein Rückstau von rund fünf Kilometern gebildet. Die Feuerwehr aus Denkendorf sei mit Einsatzkräften vor Ort gewesen und habe Unterstützung bei der Verkehrs-Sicherung sowie beim Binden der ausgelaufenen Betriebsstoffe geleistet.


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