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Die 33-Jährige schrie gestern Abend herum, bewarf Nachbarn mit Gegenständen, sperrte sich in ihrer Wohnung ein und ging die angerückten Einsatzkräfte an.

(ty) Eine 33-Jährige hat am gestrigen Abend in der City von Schrobenhausen einen Polizei-Einsatz ausgelöst sowie die Feuerwehr und den Rettungsdienst auf den Plan gerufen. Die Gesetzeshüter waren nach eigenem Bekunden gegen 20.15 Uhr von Nachbarn der "psychisch auffälligen" Frau verständigt worden. Die Nigerianerin schrie den Angaben zufolge "über einen längeren Zeitraum lautstark in einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt". Nachbarn, seien mit Versuchen gescheitert, die 33-Jährige zu beruhigen. Außerdem seien sie von ihr mit Gegenständen beworfen worden.

Da laut Polizei "die Gefahr von weiteren Übergriffen auf die Nachbarn bestand", sollte die Nigerianerin, "die sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahme-Situation befand", untergebracht werden. Da sich die Frau allerdings in ihre Wohnung eingesperrt habe, seien die Räumlichkeiten gemeinsam mit Einsatzkräften der alarmierten Feuerwehr betreten worden. Bei dem Versuch, die 33-Jährige anschließend zum hinzugerufenen Krankenwagen zu bringen, habe die Frau "erheblichen Widerstand" geleistet.

Der Schilderung der Polizei zufolge schlug die Nigerianerin um sich "und versuchte die Polizeibeamten immer wieder zu beißen". Mit Unterstützung der Feuerwehr habe die Frau zu dem Krankenwagen gebracht werden können. Die 33-Jährige sei dann in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen und dort untergebracht worden. "Neben den beiden Polizeibeamten wurde auch ein Mitglied der Feuerwehr leicht verletzt", heißt es weiter. Gegen die Nigerianerin werden laut Polizei nun strafrechtliche Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte geführt.


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