Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Anerkennung für Schulweg-Helfer
(ty) Nach dem Schuljahr 2025/26 sind die in Geisenfeld tätigen Schulweg-Helferinnen und Schulweg-Helfer zu einem gemeinsamen Abschluss-Essen zusammengekommen (Foto oben). In gemütlicher Runde nutzte Bürgermeister Paul Weber dabei auch die Gelegenheit, sich bei den ehrenamtlich tätigen Männern und Frauen für ihren zuverlässigen und wertvollen Einsatz zu bedanken. Für jeweils zehnjähriges Engagement gewürdigt wurden Claudia Heiß, Margit Steinberger und Barbara Almstätter, seit fünf Jahren als Schulweg-Helferinnen agieren Susanne Andre und Monika Koch.
Verabschiedet als Schulweg-Helfer wurden Petra Fersch, Sina Hadwiger, Iris Hanauer, Lilia Neif, Andrea Ettinger und Christian Ettinger; sie beenden ihre Tätigkeit. "Tag für Tag leisten unsere Schulweg-Helfer einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit unserer Schulkinder", heißt es aus dem Rathaus. "Bei Wind und Wetter stehen sie an den Übergängen und sorgen dafür, dass die Kinder sicher auf ihrem Schulweg unterwegs sind. Dieses ehrenamtliche Engagement ist nicht selbstverständlich und verdient besondere Anerkennung."
Spiele-Nachmittag in Pfaffenhofen
(ty) Der Pfaffenhofener Ortsverein der Arbeiter-Wohlfahrt (AWO) veranstaltet nächsten Mittwoch, 26. August, wieder einen Bingo-Nachmittag. Dieser findet im Vereinsheim an der Schrobenhausener Straße 10 statt, beginnt um 15 Uhr und steht allen Interessierten offen. Erstmals wird der Ankündigung zufolge diesmal auch ein zweites Spiel ausprobiert: Beim "Kneipen-Quiz" gelte es, zu zahlreichen lustigen Fragen noch lustigere Antworten zu finden. Gereicht werden laut AWO selbst gemachte Kuchen, dazu gibts Kaffee oder Tee. Wenn das Wetter mitspiele, finde das Ganze auf der schattigen Terrasse statt. Aus organisatorischen Gründen sei eine Anmeldung erforderlich; diese sei möglich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter (0 84 41) 79 74 66 6.
Selbsthilfe-Gruppe "Schmerzfrei"
(ty) Die Selbsthilfe-Gruppe "Schmerzfrei Pfaffenhofen" lädt für Dienstag, 1. September, zur nächsten Zusammenkunft ein. Diese beginnt der Ankündigung zufolge um 18 Uhr und findet im Hobby-Raum des städtischen Senioren-Büros am Hofberg 7 in der Kreisstadt statt. Das Angebot sei kostenlos sowie unverbindlich und stehe allen Interessierten offen. Eine Anmeldung sei nicht erforderlich, zur besseren Planung jedoch erwünscht – telefonisch unter der Rufnummer (0 84 53) 79 09 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Die Selbsthilfe-Gruppe, organisiert unter dem Dachverband der "Deutschen Schmerzliga", sei ein Angebot für chronische Schmerzpatienten. Jeden ersten Dienstag im Monat treffe man sich zum Austausch und zu Info-Veranstaltungen mit Referenten.
Abbau von Asyl-Unterkunfts-Plätzen
(ty) Es geht um Asyl-Unterkünfte: Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann zeigt sich hocherfreut darüber, dass im Freistaat nach den neuesten Zahlen bereits rund 19 800 Unterbringungs-Plätze seit Sommer vergangenen Jahres abgebaut oder gekündigt worden sind. "Unser für 2026 selbst gestecktes Abbau-Ziel von mindestens 20 000 Unterbringungs-Plätzen haben wir damit schon im August fast erreicht", sagt er. "Die Migrations-Wende kommt konkret vor Ort an." Herrmann erläutert: "In allen sieben Regierungsbezirken sehen wir einen deutlichen Rückgang. Die Entlastung kommt breit an und zeigt, dass die richtige Migrations-Politik etwas verändern kann."
Im Vergleich zum Sommer vergangenen Jahres wurden laut Innenministerium in Oberbayern rund 4250 Plätze abgebaut, in Niederbayern rund 1240, in der Oberpfalz rund 2580, in Oberfranken rund 2820, in Mittelfranken rund 3280, in Unterfranken rund 2560 und in Schwaben rund 3070 Plätze. Auch in den nächsten Monaten und im nächsten Jahr solle der Abbau von Unterkunfts-Plätzen fortgesetzt werden. Bis Ende 2027 habe das Innenministerium folgende Abbau-Ziele festgelegt: 6620 in Oberbayern, 2140 in Niederbayern, 2370 in der Oberpfalz, 3030 in Oberfranken, 3010 in Mittelfranken, 3120 in Unterfranken und 2010 Plätze in Schwaben – in der Summe rund weitere 22 300 Plätze in ganz Bayern.
Das Ziel ist laut aktueller Ministeriums-Mitteilung, vorrangig die jeweils teuersten Plätze abzubauen, um so den Staatshaushalt bestmöglich zu entlasten. Unterkunfts-Plätze werden den Angaben zufolge nur noch dort verlängert oder angemietet, wo sie weiterhin benötigt werden und wirtschaftlich sind. "Wir werden unseren Kurs nun konsequent fortsetzen", unterstreicht Herrmann: "Mit den Abbauzielen für 2027 setzen wir uns erneut ambitionierte, aber realistische Marken – für eine spürbare Entlastung in allen Teilen Bayerns."
25 Prozent mehr Auftrags-Eingänge
(ty) Wie das Landesamt für Statistik mitgeteilt hat, lag der Umsatz des bayerischen Bauhauptgewerbes im Juni dieses Jahres bei 2,14 Milliarden Euro – und damit um 11,7 Prozent über dem im Vorjahres-Monat. In sechs von sieben Bausparten wurden heuer im Juni gegenüber dem Vorjahres-Monat jeweils Umsatz-Zuwächse zwischen 1,3 Prozent im gewerblichen und industriellen Hochbau und 38,7 Prozent im gewerblichen und industriellen Tiefbau verzeichnet. Die größte absolute Steigerung entfiel mit rund 147 Millionen Euro ebenfalls auf den gewerblichen und industriellen Tiefbau. Im öffentlichen Hochbau für Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen (minus 0,9 Prozent) lag der baugewerbliche Umsatz leicht unter dem Vorjahres-Niveau.

Der Gesamtwert der Auftrags-Eingänge im bayerischen Bauhauptgewerbe lag im Juni heuer bei 2,32 Milliarden Euro und damit gegenüber dem Vorjahres-Monat um 25,0 Prozent höher. Dabei entfiel die größte absolute Steigerung mit rund 268 Millionen Euro auf den gewerblichen und industriellen Hochbau (plus 77,5 Prozent). Weitere fünf der insgesamt sieben Bausparten verbuchten zwischen 3,0 Prozent und 22,7 Prozent höhere Auftrags-Eingänge als im Vorjahres-Monat. Rückläufige Auftrags-Eingänge wurden einzig im öffentlichen Hochbau für Organisationen ohne Erwerbszweck verzeichnet; hier gingen die Auftrags-Eingänge im Vergleich zum Vorjahresmonat um gut fünf Millionen Euro beziehungsweise 24,5 Prozent zurück.

Mit den Ende Juni dieses Jahres insgesamt 107 470 Personen im bayerischen Bauhauptgewerbe tätigen Personen lag der Beschäftigten-Stand auf Vorjahres-Monats-Niveau. Die Beschäftigten leisteten im Juni dieses Jahres an 21 Arbeitstagen unterm Strich rund 10,7 Millionen Arbeitsstunden und damit 6,6 Prozent mehr als im Juni vergangenen Jahres mit 19 Arbeitstagen. Das Entgelt stieg gegenüber dem Vorjahres-Monat um 6,3 Prozent auf insgesamt rund 478 Millionen Euro.

Nominal lagen die Auftrags-Eingänge im Juni heuer um 47,1 Prozentpunkte über dem Niveau des Bezugs-Monats des Basis-Jahres 2021, preisbereinigt fiel die Steigerung mit 8,6 Prozentpunkten geringer aus. Beim Umsatz zeigte sich nominal ein Plus von 21,7 Prozentpunkten gegenüber Juni 2021, real aber ein Minus von 13,5 Prozentpunkten. Im Wohnungsbau lagen die Aufträge im Juni heuer real 13,3 Prozentpunkte unter dem Niveau des Juni 2021; die realen Umsätze unterschritten den Vergleichswert um 36,9 Prozent.
Im Vergleich der Bausparten übertraf der Tiefbau die Entwicklung von Umsätzen und Auftrags-Eingängen im Hoch- und Wohnungsbau seit März 2023. Projekte für die Energie- und Verkehrs-Infrastruktur stützen nun schon im vierten Jahr die Gesamt-Entwicklung des bayerischen Bauhauptgewerbes.





