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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Familien-Gruppe wandert im Zillertal

(ty) Die Familien-Gruppe der Sektion Pfaffenhofen-Asch im deutschen Alpenverein (DAV) hat rund um den Schlegeis-Speicher eine abwechslungsreiche Hütten-Tour im Zillertal unternommen (Fotos). Drei Erwachsene und drei Kinder gingen auf Wanderschaft. "Trotz einer für den August ungewöhnlich wechselhaften Wetterlage ließ sich die Gruppe die Freude am Natur-Erlebnis und spektakulären Ausblicken im Reich der Murmeltiere nicht nehmen", heißt es aus der DAV-Sektion. Ausgangspunkt der Tour war der türkisblau leuchtende Stausee namens Schlegeis-Speicher im hinteren Zillertal.

Von dort führte der Weg laut DAV zu dem 2276 Meter hoch gelegenem Pfitscherjochhaus, die älteste Schutzütte Südtirols, und diente für zwei Nächte als Stützpunkt der Gruppe. Nach dem Frühstück starteten die Teilnehmer gegen 9.30 Uhr mit der Besteigung der knapp 3000 Meter hohen Rotbachlspitze. "Sie meisterten den Anstieg von 600 steilen Höhenmetern mit viel Ausdauer und gegenseitiger Unterstützung", wird betont. "Der Gipfel-Erfolg wurde mit grandioser Aussicht auf die umliegenden Dreitausender und Gletscher belohnt."

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Am Folgetag führte die Tour weiter zur bekannten und stark frequentierten Olpererhütte (2389m Meter). Der Weg dorthin bot viel Spannung und Abwechslung. Die Wanderer durchquerten mit vorsichtigen Tritten einen Gletscherfluss und nahmen ein erfrischendes Eisbad in einem Gletschersee. Schließlich fanden die Kinder viel Freude an den zahlreichen und zahmen Haustieren der Olperer Hütte: Meerschweinchen, Schafe, Kaninchen, Ziegen und Hühner.

"Gerade die unbeständige Wetterlage verlangte eine sorgfältige Tourenplanung und ein hohes Maß an Flexibilität", wird berichtet. "Die gemeinsamen und gemütlichen Hütten-Abende wurden fürs Karten-Spielen sowie die weitere Touren-Planung genutzt." Zum Abschluss der Tour gönnte sich die Gruppe noch einen Besuch im Hallenbad in Seefeld (Tirol). "Besonders die Wildwasser-Rutsche sorgte nach den anspruchsvollen Bergtagen und ausgedehnten Wanderungen für Begeisterung und bildete den perfekten Ausklang."

Pflege-Maßnahmen im Naturschutz-Gebiet

(ty) Ab Ende dieses Monats werden Pflege-Maßnahmen im Naturschutz-Gebiet "Nöttinger Viehweide und Badertaferl"  durchgeführt. Das wurde aus dem Landratsamt von Pfaffenhofen angekündigt. Ziel sei es, "die fortschreitende Verbuschung durch Gehölze, insbesondere durch Brombeer-Sträucher und Faulbaum, einzudämmen und die wertvollen Heideflächen offen zu halten". Darauf weist die Untere Naturschutz-Behörde am Landratsamt hin. Diese Maßnahmen seien fachlich besonders dann wirksam, wenn die Gehölze die größte Blattmasse besäßen.

Gleichzeitig könnten die Arbeiten nur durchgeführt werden, wenn die Heideflächen trocken und damit gut befahrbar seien. Aus diesen Gründen sei die Durchführung während der Schonzeit erforderlich. "Um artenschutz-rechtliche Betroffenheiten bestmöglich auszuschließen, werden die Arbeiten abschnittsweise durchgeführt", erklärt die Kreis-Behörde. "Dabei werden nur kleinere Ableger und Jungbäume entnommen. Zudem werden die Gehölze vor Beginn der Arbeiten auf mögliche Vorkommen geschützter Arten kontrolliert." Die für den Feilenforst zuständige Gebiets-Betreuerin werde die Arbeiten durchgehend begleiten.

"Café Vergissmeinnicht"

(ty) Die Alzheimer-Gesellschaft im Landkreis Pfaffenhofen (Selbsthilfe Demenz) lädt für Samstag, 5. September, wieder zum "Café Vergissmeinnicht" ein. Die Veranstaltung findet erneut im Hofberg-Saal (hinter dem Landratsamt) in Pfaffenhofen statt, beginnt um 15 Uhr und dauert bis zirka 17 Uhr. "Menschen mit Demenz und ihre Zu- und Angehörigen sind sehr herzlich zu einer gemütlichen Runde mit Kaffee eingeladen", heißt es in der Ankündigung. Versprochen wird außerdem: "Zur Unterhaltung lassen wir uns immer etwas Besonderes einfallen." Damit die Kuchen-Bäckerinnen besser planen könnten, werde um Anmeldung bis spätestens Freitag, 4. September, gebeten; telefonisch unter der Mobilfunk-Nummer 01 51 - 57 61 08 25 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Tipps zur Wärme-Dämmung 

(ty) "Häufig denken Verbraucherinnen und Verbraucher bei Dämmung nur an den Winter", heißt es aus dem Landratsamt von Pfaffenhofen. "Doch gute Dämmung ist ein Ganzjahres-Gewinn." Sie schütze nicht nur vor Kälte, sondern hält auch einen Teil der Sommerhitze draußen. Wie das funktioniere, und worauf es zu achten gelte, erkläre die Energie-Beratung des "Verbraucher-Service Bayern" (VSB) im katholischen deutschen Frauenbund.

"Besonders wirksamen Hitzeschutz liefern Wärme-Dämmungen von Dachschrägen für die Wohnräume darunter", wird betont. "Räume unter Dachschrägen haben an heißen Tagen häufig höhere Temperaturen als andere Wohnräume. Grund dafür ist, dass Dachschrägen geneigt sind und sich stark aufheizen. Außerdem führen häufig undichte Fugen dazu, dass heiße Umgebungsluft in die Wohnräume eindringt. Beides lässt sich mit einer nachträglichen Wärmedämmung verringern."

Die Erwärmung von Wohnräumen unter Dachschrägen erfolge mit einer Wärme-Dämmung verzögert, "denn die Räume heizen langsamer auf und bleiben insgesamt auf geringeren Temperaturen". Klima-Anlagen müssten seltener und weniger kühlen oder seien in manchen Häusern überhaupt nicht notwendig. Das spare den Verbrauch von Strom und damit von Energie-Kosten ein.

Wärme-Dämmstoffe seien Materialien mit geringer Wärmeleitfähigkeit. "Damit reduzieren sie Wärme-Verluste in der Heizperiode und ungewollte Erwärmung an heißen Tagen. Für verschiedenen Anwendungs-Bereiche eignen sich unterschiedliche Dämm-Materialien." Bei einer Dach-Sanierung kämen für die Dämmung zwischen den Sparren Faser-Dämmstoffe aus Glas-, Steinwolle oder Naturfasern in Frage. Holzfaser-Dämmplatten oder druckfeste Hartschaum-Dämmplatten seien für Aufsparren-Dämmungen geeignet.

Der U-Wert sei die wichtigste Kennzahl für die Qualität einer Dämmung. Er sei Maß für den Wärme-Verlust und hänge davon ab, welche Wärmeleitfähigkeit die Dämmung habe und wie dick die Dämmschicht sei. Je niedriger der U-Wert sei, desto besser sei die Dämmung. "Gesetzliche Vorschriften schreiben beim nachträglichen Einbau von Dämmschichten einen Mindest-Wärmeschutz vor", so das Landratsamt. "Wärmebrücken sind Stellen in einem gedämmten Bereich, an denen der Wärmefluss stärker ist als an den übrigen Stellen. Eine gute Dämmung weist aus diesen Gründen möglichst nur wenige Wärmebrücken auf."

Fragen beantworte die Energie-Beratung der Verbraucher-Zentrale in Kooperation mit dem Verbraucher-Service Bayern. Sie sei je nach Angebot kostenfrei oder kostenpflichtig (40 Euro). "Die Energie-Fachleute beraten anbieterunabhängig und individuell", erklärt das Landratsamt. Termin­-Vereinbarungen seien bei der Kreis-Behörde unter der Rufnummer (0 84 41) 27 - 39 9 oder beim VSB unter der Rufnummer 08 00 - 80 98 02 40 0 möglich. 

Sperrung der Ettinger Straße

(ty) Das staatliche Bauamt in Ingolstadt informiert über die bevorstehende Sperrung der Ettinger Straße (Staatsstraße 2335) im Bereich von Gaimersheim. Mit dem ersten Bauabschnitt wird laut Behörden-Angaben am Montag, 31. August, begonnen. In diesem Zuge werde die Strecke von der Kreuzung Ettinger Straße, "Steinbruck" und "Am Kellerbug" bis zum Parkplatz Angermühle für den Verkehr gesperrt. Grund dafür sei der anstehende Vollausbau der Strecke. Die ausgeschilderten Umleitungs-Routen seien zu beachten.

Es werde empfohlen, den gesperrten Bereich nach Möglichkeit weiträumig zu umfahren. Der Wechsel vom ersten zum zweiten Bauabschnitt, von der Kreuzung der Ettinger Straße und der Oberen Marktstraße (Kreisstraße EI10) bis zur Kreuzung von Ettinger Straße, "Steinbruck" und "Am Kellerbug" erfolge nach Abschluss der Arbeiten des ersten Bauabschnitts. Die Maßnahme werde aus Mitteln des so genannten Sondervermögens finanziert. Die Kosten belaufen sich laut staatlichem Bauamt auf rund 750 000 Euro.

Schweine-Bestand in Bayern gesunken

(ty) Wie das bayerische Landesamt für Statistik bekannt gegeben hat, belief sich nach den endgültigen Ergebnissen der Bestands-Erhebung zum Stichtag am 3. Mai dieses Jahres die Zahl der Schweine im Freistaat auf 2 400 800 Tiere. Das sind 1,3 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Auch die Zahl der Schweine-Haltungen ist gegenüber dem Vorjahres-Zeitpunkt um 170 Betriebe gesunken. Ungebrochen ist der Trend hin zu größeren Betrieben: Auf jeden Betrieb entfielen heuer zum genannten Stichtag durchschnittlich 775 Schweine – 31 mehr als im Jahr zuvor und 151 mehr als noch im Jahr 2016.

Die Ferkel-Bestände verzeichneten eine Zunahme um 1,0 Prozent auf nunmehr 688 100 Tiere. Der Bestand an Jungschweinen bis 50 Kilogramm an Lebendgewicht nahm um 16,4 Prozent auf 470 800 Tiere zu. Der Bestand an Mastschweinen sank im Vergleich zum Vorjahres-Zeitpunkt um 8,7 Prozent auf 1 084 800 Tiere. Mit einem Minus von 10,2 Prozent nahm dabei der Bestand an Mastschweinen mit einem Lebendgewicht von 80 Kilo bis unter 110 Kilo am stärksten ab, der Mastschweine-Bestand von Tieren mit 110 Kilo oder mehr Lebendgewicht stieg um 2,1 Prozent auf 113 600 Tiere.

Der Bestand an Zuchtsauen mit 50 Kilo oder mehr Lebendgewicht nahm im Vergleich zum vergangenen Jahr um 1,4 Prozent auf 155 800 Tiere ab. Dabei gab es eine Abnahme bei den trächtigen Sauen um 2,2 Prozent und eine leichte Zunahme bei den nicht trächtigen Sauen um 1,1 Prozent. Hier waren es vor allem die Jungsauen, die zu diesem Rückgang führten: Trächtige Jungsauen nahmen zum Vorjahr zahlenmäßig um 12,8 Prozent (minus 2300 Tiere) und noch nicht trächtige Jungsauen um 9,0 Prozent (minus 1500 Tiere) ab.

Von den 3100 Betrieben hatten zuletzt rund 970 Betriebe 1000 oder mehr, aber weniger als 5000 Tiere. In diesen Betrieben wurden mit 1 458 300 Schweinen über die Hälfte der bayerischen Bestände gehalten (60,7 Prozent). Der mit Abstand höchste prozentuale Rückgang bei den Betrieben zeigte sich bei den kleinen Betrieben mit bis zu 99 Schweinen, er betrug 14,7 Prozent. Danach folgten die mittelgroßen Betriebe mit 500 bis 999 Schweinen, die einen Rückgang von 9,1 Prozent zu verzeichneten.


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