Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Autofahrer schwere Verletzungen erlitten hatte, wurde unter anderem die Umgebung abgesucht.
(ty) Ein bislang nicht identifizierter Autofahrer hat am frühen gestrigen Morgen im Gemeinde-Gebiet von Erdweg (Kreis Dachau) einen schweren Verkehrsunfall gebaut und sich dann – unter Zurücklassung des Wracks – aus dem Staub gemacht. Die Polizeiinspektion aus Dachau wurde nach eigenem Bekunden gegen 4 Uhr über den Unglücks-Pkw informiert, der sich an Staatsstraße 2047 zwischen Altomünster-Unterzeitlbach und Erdweg befand. Von angerückten Streifenbeamten sei ein im Graben liegender Opel festgestellt worden. "Ein verantwortlicher Fahrzeugführer war zu diesem Zeitpunkt nicht vor Ort."
Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist laut heutiger Mitteilung der Gesetzeshüter davon auszugehen, dass der Pkw – in Richtung Erweg fahrend – in einer Links-Kurve nach rechts von der Strecke geraten sei. Der Wagen habe sich in der Folge überschlagen und sei schließlich – mit ausgelösten Airbags – auf der Seite zum Liegen gekommen. "Aufgrund des erheblichen Unfallbildes" konnte nach Einschätzung der Polizei nicht ausgeschlossen werden, dass der Pkw-Lenker schwerwiegende Verletzungen davongetragen hatte.
Von Streifenbesatzungen sei die nähere Umgebung abgesucht worden; auch ein Polizei-Hubschrauber sei im Einsatz gewesen. Auch an der Adresse des Opel-Halters seien Einsatzkräfte vorstellig geworden. Den Angaben zufolge konnten allerdings keine Hinweise auf den Verbleib des Pkw-Lenkers gewonnen werden. Für die weiteren Ermittlungen sei von der Staatsanwaltschaft die Beschlagnahme des Unfall-Wagens angeordnet worden. Der an dem Auto entstandene Sachschaden belaufe sich auf etwa 5000 Euro, der Flurschaden auf weitere 500 Euro.





