Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Auszeichnung für Anton Wagner
(ty) Die diesjährige Tagung der Obleute und Lehrwarte der bayerischen Fußball-Schiedsrichter-Gruppen hat kürzlich in Bad Gögging im Nachbar-Landkreis Kelheim stattgefunden. Im Rahmen dieser Zusammenkunft wurden verdiente ehemalige Funktionäre ausgezeichnet. Gewürdigt wurde dabei auch Anton Wagner (Foto oben), der frühere Lehrwart der Unparteiischen-Gruppe von Pfaffenhofen. Er hatte dieses Ehrenamt von 2008 bis 2024 inne und bildete in dieser Zeit mehr als 250 Anwärter zu Schiedsrichter-Neulingen aus. Mit viel Herzblut habe Wagner als Lehrwart gewirkt, hob Sven Laumer als Verbands-Schiedsrichter-Obmann hervor.
Zudem war Wagner bei den Schiris von der Pfaffenhofener Gruppe für die Regel-Schulungen in den monatlichen Lehr-Abenden sowie für die alljährlichen Leistungs-Feststellungen verantwortlich. In seiner 16-jährigen Dienstzeit kamen dafür weit mehr als 1000 ehrenamtlich geleistete Arbeitsstunden zusammen, heißt es aus seiner Referee-Gruppe. In seiner aktiven Zeit von 1983 bis 2005 brachte es Anton Wagner außerdem selbst auf mehr als 1000 Schiedsrichter-Einsätze; zudem gehörte er zehn Jahre lang dem Kader der oberbayerischen Bezirksliga-Schiris an.
Gratis: Finanz-Kurs für junge Leute
(ty) "Das erste eigene Einkommen bedeutet für viele junge Menschen auch neue finanzielle Verantwortung", weiß man bei der Volkshochschule des Landkreises Pfaffenhofen (VHS). Im neuen VHS-Workshop "Mein Geld – Meine Regeln!" lernen Auszubildende, Schüler und Berufseinsteiger der Ankündigung zufolge, wie sie ihr Geld im Alltag sinnvoll einteilen und am Monats-Ende noch etwas übrig haben können. Die Veranstaltung finde am Samstag, 17. Oktober, von 9 Uhr bis 11 Uhr in der Realschule in Pfaffenhofen statt; die Teilnahme sei aufgrund einer Förderung durch den bayerischen Volkshochschul-Verband kostenlos.
Gemeinsam wird laut VHS-Mitteilung in dem Kurs erarbeitet, wie ein persönliches Budget erstellt und Einnahmen und Ausgaben im Blick behalten werden können. Außerdem gehe es um das Sparen, typische Kosten-Fallen, Verträge, Online-Shopping und Abo-Fallen. "Der Kurs vermittelt dabei alltagsnahes Wissen und soll jungen Menschen helfen, finanziell sicherer und selbstständiger zu werden", versichert die Volkshochschule. Anmeldungen seien online unter diesem direkten Link oder telefonisch unter der Rufnummer (08 41) 27 - 40 00 möglich.
PAF19-Vollsperrung in Manching
(ty) Die Kreisstraße PAF19 muss in Manching im Bereich der Bergstraße und "Am Keltenwall" ab dem kommenden Montag, 12. Oktober, und bis Freitag, 16. Oktober, komplett für den Verkehr gesperrt werden. Das wurde aus dem Landratsamt von Pfaffenhofen gemeldet. Als Grund für diese Einschränkung werden Bauarbeiten zur Kanal-Sanierung genannt. Die Umleitung sei ausgeschildert, wird versichert. Sie erfolge über die B16, Geisenfelder Straße beziehungsweise umgekehrt sowie über die Ingolstädter Straße, B16 und umgekehrt.
Nach dieser Vollsperrung müsse die PAF19 im selben Bereich ab Montag, 19. Oktober, und bis voraussichtlich 18. Dezember halbseitig gesperrt werden. Dann gelte hier eine Einbahnstraßen-Regelung: Die Durchfahrt sei für den ortsauswärts fließenden Verkehr frei, der ortseinwärts fließende Verkehr werde umgeleitet. Die Umleitung sei ausgeschildert. Sie erfolge über die B16, Geisenfelder Straße sowie über die Ingolstädter Straße, B16.
Da die Umleitung über die Bundesstraße B16 für bestimmte – insbesondere landwirtschaftliche – Fahrzeuge nicht möglich sei, werde dieser Verkehr sowohl während der Vollsperrung als auch während der halbseitigen Sperrung über den asphaltierten Feldweg parallel zur B16 umgeleitet, teilte das Landratsamt weiter mit.
Kurzkur in Bad Griesbach
(ty) Die BBV-Touristik-GmbH bietet auf Anregung der Pfaffenhofener Kreisbäuerin Waltraud Daniel sowie der Senioren-Beauftragen des BBV-Kreisverbands von Pfaffenhofen, Gertraud Birgmeir, eine LKK-Kurzkur in Bad Griesbach an. Diese findet nach Angaben des bayerischen Bauernverbands von Montag, 11. Januar, bis Donnerstag, 14. Januar, kommenden Jahres statt. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es bei der BBV-Geschäftsstelle in Ingolstadt telefonisch unter der Rufnummer (08 41) 49 29 40 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Anmeldungen seien noch bis Mittwoch, 4. November, möglich. Die Zahl der Plätze sei begrenzt.
Bundeswehr feiert in Ingolstadt
(ty) Die Pionierschule der Bundeswehr in Ingolstadt hat heute ihr 70-jähriges Gründungs-Jubiläum mit einem Appell gefeiert. Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) gratulierte vor Ort und betonte: "Die Innovationskraft der Pionierschule wirkt weit über Bayern und Deutschland hinaus." Sie sei ein zentraler Treffpunkt für Partner aus der ganzen Welt. "Als Kompetenz-Zentrum von Rang verkörpert sie internationale Zusammenarbeit und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit Deutschlands sowie seiner Bündnis-Partner."
Die ursprünglich in München gegründete und im Jahr 2009 nach Ingolstadt umgezogene Schule ist die zentrale Ausbildungs-Einrichtung für die Pionier-Truppe des deutschen Heeres und der Spezial-Pioniere der Streitkräfte. Sie gilt als einer der modernsten Standorte der Bundeswehr, an dem neben Bundeswehr-Angehörigen auch Soldaten befreundeter Streitkräfte unterrichtet werden. Der Freistaat sei ein starker Partner der Bundeswehr, erklärte Herrmann, der selbst viele Jahre lang Reserve-Offizier war.
"Die Bundeswehr hat wesentlich dazu beigetragen, dass Deutschland heute ein freies Land und ein geachtetes Mitglied der Völker-Gemeinschaft in der Mitte Europas ist. Sie ist Garant für unsere Freiheit und Sicherheit", so der Minister. Bayern sei stolz auf seine Bundeswehr-Standorte und setze sich nach Kräften für eine noch bessere Ausstattung und Ausrüstung der Bundeswehr ein. "Aber klar ist auch: Neben der modernen Ausrüstung und ausreichenden Ressourcen braucht die Bundeswehr auch Menschen wie Sie, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen."
Preise für Neubauten gestiegen
(ty) Wie das Landesamt für Statistik mitgeteilt hat, stiegen die Baupreise für die Neuerrichtung von Wohngebäuden im Freistaat im August heuer im Vergleich zum Vorjahres-Monat spürbar um 4,6 Prozent. Das bedeutet die stärkste Zunahme seit August 2023 (plus 6,0 Prozent). Im Mai dieses Jahres hatte die Preissteigerungsrate binnen Jahresfrist noch deutlich niedriger (plus 3,9 Prozent) gelegen. Gegenüber der Erhebung vom Mai dieses Jahres legten die Baupreise um 1,0 Prozent zu. Seit 2021, dem aktuellen Basisjahr der Statistik der Bauleistungs-Preise, sind die Preise für den Neubau von Wohngebäuden in Bayern um 37,6 Prozent gestiegen.

Im Bereich der Rohbau-Arbeiten erhöhten sich die Preise im August heuer gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 4,9 Prozent und damit stärker als noch im Mai dieses Jahres (plus 4,4 Prozent). Bei Klempner-Arbeiten (plus 9,2 Prozent) und Dachdeckungs-Arbeiten (plus 8,0 Prozent) waren deutliche Preissteigerungen zu beobachten. Bei Stahlbau-Arbeiten lag die Preissteigerung binnen Jahresfrist bei 1,4 Prozent. Insgesamt stiegen seit 2021 die Preise für Rohbau-Arbeiten um 30,5 Prozent.
Bei den Ausbau-Arbeiten lagen die Preise im August heuer um 4,4 Prozent über den entsprechenden Vorjahres-Werten und damit ebenfalls deutlich über der Preisentwicklung vom Mai dieses Jahres (plus 3,5 Prozent). Insbesondere bei Beschlag-Arbeiten (plus 12,7 Prozent) zeigten sich deutliche Preissteigerungen. Die Preise für Tapezier-Arbeiten (minus 0,3 Prozent) sowie Aufzugs-Anlagen, Fahrtreppen, Fahrsteige, Förder-Anlagen (minus 0,3 Prozent) sind dagegen leicht gesunken. Seit 2021 kletterten die Preise für Ausbau-Arbeiten um 43,3 Prozent.

Im Straßenbau stiegen die Preise um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahres-August. Die Preise für Brücken im Straßenbau erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Prozent. Sowohl im Straßenbau als auch bei Brücken im Straßenbau lag die Preissteigerung im August heuer über den Ergebnissen der Erhebung aus dem Mai dieses Jahres mit plus 4,8 Prozent im Straßenbau und plus 3,4 Prozent bei Brücken im Straßenbau.





