Die Bereiche "Anschauen", "Austoben" und "Draußen sein" sollen bei der Orientierung helfen – je nach Interesse. Zudem gibt es Infos für Pendler.
(ty) Ob entspannte Freizeit-Tour, sportliche Runde oder der tägliche Weg zur Arbeit – der Kreis Pfaffenhofen lasse sich auf vielfältige Weise mit dem Drahtesel erkunden, heißt es aus dem Kommunal-Unternehmen für Struktur-Entwicklung im Landkreis (KUS). Eine neu erstellte Fahrrad-Karte biete einen übersichtlichen Einblick in das Radwege-Netz und die zahlreichen Ausflugs-Ziele entlang der Strecken. Erhältlich ist sie laut KUS-Angaben in Kürze kostenlos an verschiedenen Ausgabe-Stellen sowie bei den Gemeinde-Verwaltungen. Außerdem könne sie online unter diesem Link bestellt oder heruntergeladen werden.
In den vergangenen Wochen und Monaten hat das KUS nach eigenem Bekunden intensiv an der neuen Fahrrad-Karte gearbeitet. "Eine übersichtlichere Darstellung der Touren und eine verbesserte Orientierung sollen dabei helfen, schnell die passende Strecke zu finden", erklärt das Kommunal-Unternehmen. Neben den bestehenden Radwegen sei auch der neue Kelten-Radweg in Manching enthalten. Ergänzt werwde die Karte durch das neue Pendler-Netz, das zeige, wie Radfahrerinnen und Radfahrer zügig von einer Kommune zur nächsten gelangen und den Landkreis auf direkten Wegen durchqueren könnten.
Um die Auswahl der passenden Route und möglicher Ausflugsziele zu erleichtern, seien die bestehenden Radwege thematisch kategorisiert worden. Die drei Bereiche "Anschauen", "Austoben" und "Draußen sein" böten Orientierung – je nach Interesse und gewünschtem Erlebnis. Unter "Anschauen" fänden sich beispielsweise Museen, Ausstellungen und Glaubensorte. Die Kategorie "Austoben" bündele Angebote rund um Sport, Freizeit und Badespaß. Wer Natur erleben und Zeit im Freien verbringen wolle, werde unter "Draußen sein" fündig. Hierzu zählten unter anderem Lehrpfade, Parks und weitere Ziele unter freiem Himmel.
"Mit der neuen Radl-Karte möchten wir Lust darauf machen, den Landkreis mit dem Fahrrad zu entdecken. Dabei war uns wichtig, die zahlreichen Touren-Möglichkeiten übersichtlich und möglichst unkompliziert darzustellen", sagt Annegret Lange vom KUS. "Mit dem Pendler-Netz berücksichtigen wir neben dem Freizeit-Verkehr auch die alltäglichen Wege mit dem Fahrrad."






