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Ein mit 24 Tonnen Frostschutzmittel beladener Sattelzug ist heute früh bei Schweitenkirchen gegen die Betonwand gekracht und riss diese auf 600 Meter heraus – Neuer Autobahn-Belag muss ausgetauscht werden – Rückstau von bis zu 25 Kilometer

(ty) Ein mit 24 Tonnen Frostschutzmittel voll beladener Sattelzug, der in Richtung Nürnberg unterwegs war, ist heute früh im zweispurigen Baustellenbereich der A9, kurz nach der Ausfahrt Pfaffenhofen, nach rechts von seiner Spur abgekommen und auf die dort beginnende rechte Betongleitwand gekracht. Diese wurde auf einer Länge von rund 600 Metern aus dem Boden gerissen und kippte nach rechts um. Auch der Sattelzug samt Auflieger wurde erheblich beschädigt und war nicht mehr fahrbereit, wie die Polizei berichtet. Der entstandene Gesamtschaden wird nach ersten Schätzungen auf satte 200 000 Euro beziffert.

Der angerichtete Schaden ist auch deshalb so groß, weil durch auslaufende Betriebsstoffe der im Bereich der Unfallstelle bereits fertig aufgebrachte neue Fahrbahn-Belag der A9 derart beschädigt wurde, dass er laut Polizei ausgetauscht werden muss. „Auch das Wasserwirtschaftsamt wurde verständigt, da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass das nahe gelegene Erdreich ebenfalls kontaminiert worden war“, so ein Sprecher der Verkehrspolizei.

Der Fahrer des Sattelzuges, ein 58-Jähriger aus dem Landkreis Rhön Grabfeld, blieb bei dem Unfall, der sich gegen 5.55 Uhr ereignete, unverletzt. Da der Sattelzug vor der Bergung erst entladen werden musste, zogen sich die Arbeiten und damit die Sperrung der rechten Spur bis in den frühen Nachmittag hin. Der Rückstau erreichte teilweise bis zu 25 Kilometer. Neben der Autobahnmeisterei München-Nord waren auch die Freiwillige Feuerwehr Schweitenkirchen und die Baustellenbereitschaft vor Ort.


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