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Bei einem Unfall mit drei Fahrzeugen starben ein 28-Jähriger aus Karlskron und dessen 49-jährige Mutter noch an der Unfallstelle 

(ty) Zwei Tote forderte ein schrecklicher Verkehrsunfall heute morgen um 7.35 Uhr auf der Staatsstraße zwischen Brunnen und Pobenhausen auf Höhe von Hönighausen. Ein  20-jähriger BMW-Fahrer aus Schrobenhausen fuhr auf der Staatsstraße 2044 in Richtung Pobenhausen, als er auf Höhe Hönighausen aus bislang unbekannter Ursache nach rechts ins Bankett geriet. Beim Versuch des Gegenlenkens kam er mit seinem Fahrzeug ins Schleudern.

Auf der Gegenfahrbahn kam ihm ein 28-Jähriger aus Karlskron mit seinem Nissan entgegen. Auf dem Beifahrersitz saß seine 49-jährige Mutter. Der schleudernde Pkw des Schrobenhauseners erfasste den Nissan im Bereich der Fahrerseite, wodurch dieser ebenfalls ins Schleudern geriet. Der Nissan schleuderte quer zur Fahrtrichtung auf die Gegenfahrbahn. In diesem Moment kam ein aus Richtung Brunnen ein 30-Jähriger aus dem Landkreis Aichach mit einem Audi. Der Fahrer fuhr dem schleudernden Nissan offenbar ohne die Möglichkeit auszuweichen in die Fahrerseite. Der Nissan überschlug sich daraufhin und kam auf dem Dach zum Liegen.

Der 28-jährige Karlskroner und seine Mutter wurden im Pkw eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden. Beide wurden so schwer verletzt, dass sie trotz Reanimationsmaßnahmen noch an der Unfallstelle starben. Die beiden anderen am Unfall beteiligten Fahrer des Audi und des BMW wurden nur leicht verletzt. Nach den Feststellungen vor Ort dürfte die zur Unfallzeit auf der Staatsstraße stellenweise überfrierende Nässe nicht unfallursächlich gewesen sein. Zur genauen Ermittlung des Unfallherganges ordnete die Staatsanwaltschaft ein Gutachten durch einen Sachverständigen an. An den drei unfallbeteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe  von insgesamt 15 000 Euro. Bei den Absperr- und Bergemaßnahmen waren neben Rettungsdienstkräften rund 40 Feuerwehrleute der Feuerwehren Pobenhausen, Brunnen, Hohenried und Karlskron im Einsatz. Die Staatsstraße war bis gegen 12 Uhr für die Berge- und Rettungsmaßnahmen gesperrt.


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