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In der Abstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga geht es für die Pfaffenhofener heute auswärts und am Sonntag daheim gegen Geretsried

(oex) Vier Spieltage vor Schluss der Abstiegsrunde tritt der Kampf um den Klassenerhalt in der Eishockey-Bayernliga in seine entscheidende Phase. Noch sind keine Vorentscheidungen gefallen. Wie zu erwarten war, ist es nach wie vor sehr eng. Für alle vier Mannschaften ist vom Klassenerhalt über die Relegation bis zum direkten Abstieg noch alles möglich. Selbst der EV Pegnitz, der bereits etwas abgeschlagen war, hat durch seine beiden Siege vom vergangenen Wochenende den Anschluss wieder hergestellt.

Die besten Karten auf den Liga-Verbleib scheinen derzeit der ESC Geretsried (15 Punkte) und der EC Pfaffenhofen (14) zu besitzen, die am heutigen Freitag (18 Uhr) in Geretsried sowie am Sonntag (17.30 Uhr) dann in Pfaffenhofen gleich zwei Mal aufeinandertreffen. Dahinter folgen in der Tabelle der Abstiegsrunde Germering mit elf und Pegnitz mit acht Zählern.

Geretsried hat sich im Laufe der Abstiegsrunde als Gegner erwiesen, der dem ECP-Team von Marco Löwenberger enorme Probleme bereitet. Im ersten Doppelvergleich vor drei Wochen setzte es nach einer 2:5-Heimniederlage in Geretsried gar eine bittere 0:9-Klatsche. Allerdings hatten die IceHogs in diesen beiden Partien nicht nur eine Reihe von Ausfällen zu beklagen, sondern etliche Spieler waren krankheitsbedingt auch stark angeschlagen. 

An diesem Wochenende hofft man natürlich auf Seiten der Pfaffenhofener, beim neuerlichen Auftritt im offenen Geretsrieder Eisstadion eine weit bessere Figur abzugeben und den heimstarken Gastgebern, die in der Abstiegsrunde ihre bisherigen vier Heimauftritte allesamt sicher gewonnen haben, erfolgreich Paroli bieten zu können. 

Zwar müssen die Icehogs weiterhin auf ihre vier langzeitverletzten Verteidiger verzichten, dafür sind aber die zuletzt gegen Pegnitz fehlenden Markus Welz und Tim Lippert wieder mit dabei. Von ihrer Routine sollte gerade in Geretsried die ECP-Abwehr profitieren können, auf die voraussichtlich einige Arbeit zukommen dürfte. Besonderes Augenmerk muss die Pfaffenhofener Defensive auf ESC-Torjäger Ondrej Horvath werfen, der in den bisherigen acht Spielen der Abstiegsrunde schon neun Mal getroffen hat. 

Geretsried gilt auf heimischem Terrain sicherlich als Favorit, doch vielleicht gelingt es den IceHogs ja, den einen oder anderen Punkt mitzunehmen. Für das am Sonntag folgende Heimspiel wäre dann der Druck auf Seiten des ECP nicht so groß.

Auf jeden Fall dürfen sich die Pfaffenhofener in diesem anstehenden Doppelvergleich gegen Geretsried keine neuerliche Nullnummer leisten, denn sonst dürfte der Verbleib in der Bayernliga an einem sehr dünnen Faden hängen. Dann könnten die beiden Punkte, die man zuletzt gegen Germering und Pegnitz jeweils Penaltyschießen verpasst hat, besonders schmerzen. 


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