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Das Jubiläum „500 Jahre Reinheitsgebot“ überschüttet Ingolstadt mit Veranstaltungen rund um das Thema Bier 

(ty) Ausstellungen, Konzerte, Feste, Theater. Und natürlich ein Bierbrunnen an der Hohen Schule. Der Reigen an Veranstaltungen rund um das Jubiläumsjahr ist nahezu endlos. In einer gemeinsamen Pressekonferenz von Deutschen, Bayerischen Brauerbund und der Stadt Ingolstadt wurden die markantesten Veranstaltungen heute noch einmal in Erinnerung gerufen.

Höhepunkt ist in diesem Monat nicht nur das Fest des Reinen Bieres vom 22. bis 24. April, sondern zudem natürlich der Festakt des Deutschen Brauerbundes im Klenzepark, zu dem sogar Bundeskanzlerin Angelika Merkel mit einem Grußwort eine kurze Visite auf der Schanz macht. Neben zahlreichen anderen landes- und bundespolitischen Schwergewichten.

Mehr als tausend Gäste werden im Klenzepark erwartet am 21. und 22. April, wenn der Brauerbund in einem Festzelt das Reinheitsgebot würdigt, wenn Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt den Brauereiabend und Merkel dann den Festakt am Tag darauf besuchen. Als Vertreter der bayerischen Staatsregierung wird Ilse Aigner erwartet. Und damit es nicht ganz so bürgerlich wird kommt auch Prinz Luitpold von Bayern vorbei. Immerhin haben seine Vorfahren aus dem Hause Wittelsbach das Reinheitsgebot vor 500 Jahren verkündet.

Ein Alleinstellungsmerkmal für Ingolstadt, wie die Stadt findet. Na ja, nicht ganz. Denn die Landesausstellung „Bier in Bayern“, die findet ab 29. April im Kloster Aldersbach bei Passau statt. Und weil das Reinheitsgebot eben Allgemeingut ist, findet auch das Festival „500 Jahre Bayerisches Reinheitsgebot 2016“ mit Brauereien aus ganz Bayern nicht in Ingolstadt statt, sondern zeitgleich zum Fest des Reinen Bieres am Münchner Odeonsplatz.

Dafür gibt es in Ingolstadt gleich noch ein zweites großes Fest, wenn sich im Juni die Innenstadt vom Paradeplatz bis zum Kreuztor in eine überdimensionale Bierparty wandelt. „Zam“ ist das Motto dieses Festes, bei dem man einfach bei einem Glas Bier „zamsitzen“ kann.

Und wem das immer noch nicht genug zum Thema Bier ist, der kann zum Georgianum pilgern, wo in diesem Jahr für eine Veranstaltungsreihe rund ums Bier die kulinarisch Fasshalle bespielt wird. Und ganz nebenbei die Ausstellung zum Reinheitsgebot im Freskensaal der Hohen Schule betrachten, der eigens zu diesem Zweck geöffnet wird.

Wer dann noch immer Lust auf ein Alleinstellungsmerkmal hat, der kann sich aus dem Bierbrunnen am Georgianum ein Glas zapfen. Dieser 50 000 Euro teure Brunnen, der sowohl Wasser als auch Bier führen kann, wird am 21. April in Betrieb genommen. Und ist über das Jubiläum hinaus ein Monument der Hoffnung. Denn eine Stadt, die sich so einen flüssigen bis überflüssigen Brunnen leistet, der kann es nicht wirklich schlecht gehen.


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