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In einem fraktionsübergreifenden Antrag fordert der gesamte Ingolstädter Stadtrat, die Sitzungsgelder für drei Jahre um 15 Prozent zu reduzieren

(ty) Ingolstadt geht es dreckig. Finanziell gesehen. Die Krise bei VW und die auf absehbare Zeit fehlenden Einnahmen aus der Gewerbesteuer belasten den städtischen  Haushalt massiv. Es muss drastisch gespart werden. Zudem sorgen diverse Gebühren-Erhöhungen seit geraumer Zeit für Unmut bei den Betroffenen. Umso positiver ist das Zeichen zu werten, dass jetzt der gesamte Stadtrat setzen will.

Das Ingolstädter Ratsgremium will ab Januar kommenden Jahres auf 15 Prozent der Sitzungsgelder verzichten. Zunächst für drei Jahre. „Im Zuge der nicht selbst verschuldeten Haushaltskrise der Stadt Ingolstadt werden aktuell Konsolidierungsmaßnahmen für die kommenden Jahre umgesetzt. In Summe werden unseren Bürgern finanzielle Mehrbelastungen auferlegt. Der Stadtrat tut daher gut daran, sich ebenfalls an der Konsolidierung zu beteiligen, einen eigenen finanziellen Beitrag zu leisten und ein Signal der Geschlossenheit aus dem Stadtrat heraus zu senden“, heißt es in dem gemeinsamen Antrag aller Fraktionen und Einzelstadträte. Ab Januar sollen die Sitzungsgelder der ehrenamtlichen Stadtratsmitglieder demnach für drei Jahre um 15 Prozent reduziert werden.

 


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