Logo
Anzeige
Anzeige

Drei Unternehmen aus dem Kreis Pfaffenhofen haben es beim renommierten "Großen Preis des Mittelstands" in die vorletzte Stufe geschafft – darunter auch Vorjahres-Preisträger Mawa

(ty) „Wir möchten die Erfolge unserer engagierten Unternehmer-Persönlichkeiten sichtbar machen“, sagt Johannes Hofner, der Chef des Kommunalunternehmens für Strukturentwicklung im Landkreis Pfaffenhofen (KUS). Zum zweiten Mal nominierte das KUS verschiedene Landkreis-Unternehmen für den renommierten „Großen Preis des Mittelstandes“. Allein für diese Auszeichnung vorgeschlagen zu werden, ist bereits eine öffentliche Anerkennung. 

Die Bewerbung – und gegebenenfalls auch die Auszeichnung – kostet die Unternehmen nichts. Der Wettbewerb wird vollständig ehrenamtlich organisiert und ausschließlich privat finanziert. Die Teilnahme und erst recht eine Auszeichnung – von der Urkunde zum „Erreichen der Juryliste“ und möglicherweise danach als „Finalist“ bis hin zum „Preisträger“ – stelle „ein bedeutendes Alleinstellungsmerkmal dar, welches im Marketing verwendet werden kann“, heißt es vom KUS 

 

Drei der sechs nominierten Unternehmen aus dem Landkreis Pfaffenhofen freuen sich nun über das Erreichen der Juryliste, auch „Shortlist“ genannt. Sie überzeugten also offensichtlich die Juroren durch herausragende Leistungen in fünf Kriterien. Ab sofort dürfen die Nadler Straßentechnik GmbH (Schweitenkirchen), die Wema GmbH (Pfaffenhofen) und die Mawa GmbH (Pfaffenhofen) ihren Etappenerfolg im Wettbewerb um den prestigeträchtigen Wirtschaftspreis werbewirksam kommunizieren. Der Kleiderbügel-Hersteller Mawa GmbH wurde bereits im Vorjahr als Preisträger ausgezeichnet und hofft nun auf die nächste Stufe der Auszeichnung als „Premier“. 

Bei der Bewertung der teilnehmenden Unternehmen orientieren sich die Juroren an den Kriterien: Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung und Innovation, Engagement in der Region sowie Service und Kundennähe, Marketing. „Dabei wird nicht nur die wirtschaftliche Leistung, sondern auch die Rolle in der Gesellschaft ausgezeichnet“, sagt Hofner über die Besonderheit des Wettbewerbs. „Bei der Auswahl betrachten die Juroren die Entwicklung des Unternehmens und ehren die erfolgreichen Mittelständler für ihr beeindruckendes Werk“, erklärt Klaus Petersen von der Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung, die  den „Großen Preis des Mittelstands“ vergibt.

 

Die Wema GmbH verdiene den „Großen Preis des Mittelstands“ aufgrund ihres überragenden Engagements im Landkreis Pfaffenhofen und in der Region, hieß es in der KUS-Begründung zur Nominierung. Das Unternehmen setze sich durch verschiedene Aktivitäten für die Ausbildung junger Menschen. Auch bezüglich der weiteren Wettbewerbskriterien könne Wema beachtliche Erfolge vorweisen. Zusätzlich halte der Firmeninhaber an Universitäten und bei Fachveranstaltungen regelmäßig Fachvorträge zum Thema Zerspanung von Leichtbauteilen. 

Nach zahlreichen Nominierungen und der Auszeichnung als Finalist beim „Großen Preis des Mittelstands“ im Jahr 2013 wurde der Pfaffenhofener Kleiderbügel-Hersteller Mawa 2015 als Preisträger ausgezeichnet. Das mittelständische Unternehmen überzeugt laut KUS durch sein Innovationstempo, den hohen Internationalisierungsgrad und die konsequente Ausrichtung als Marke. „Diese Erfolge gehen einher mit stetigen Qualifizierungsmaßnahmen für die Mitarbeiter“, lobt das KUS. Auszubildende würden zumeist in ein festes Arbeitsverhältnis als Industriemechaniker übernommen. Zudem glänze Mawa durch überragendes Engagement in der Region, zum Beispiel bei der Initiative „Frauen zurück ins Berufsleben“. Verankert im Landkreis Pfaffenhofen, sei Mawa erfolgreich auf der ganzen Welt.

 

Aus einem Einzelunternehmen entwickelte Nadler eine Unternehmensgruppe mit zahlreichen Niederlassungen in ganz Deutschland, darunter eine eigene Maschinenbauproduktion. „Im Rahmen diverser Betriebspartnerschaften verfolgt man den Zweck, Synergien aus technischem Know-how durch gemeinsame Entwicklungen in neue Produkte und Produktrezepte umzuwandeln, die mit frischen Ideen die weitere Betriebsentwicklung befeuern“, so das KUS. Inzwischen hat die Nadler Straßentechnik GmbH eine Umsatzgröße von zehn Millionen Euro erreicht und beschäftigt über 50 Mitarbeiter. Lobenswert ist laut KUS unter anderem auch das herausragende Engagement in der Region. 

Im Rahmen des heutigen KUS-Unternehmerfrühstücks überreichte Hofner die Jury-Urkunden an die Unternehmen. Er zeigte sich stolz auf die mittelständischen Betriebe im Landkreis. „Wir sind uns der hervorragenden Leistungen dieser Unternehmen jederzeit bewusst“, betonte er. Durch die Nominierungen für den „Großen Preis des Mittelstands“ kommuniziere man diese Anerkennung auch nach außen. 

 

Der „Große Preis des Mittelstandes“ wird heuer zum 22. Mal durch die Oskar-Patzelt-Stiftung verliehen. Die Auszeichnung gilt als Deutschlands wichtigster und begehrtester Wirtschaftspreis. Heuer wurden insgesamt 4796 Unternehmen und Institutionen nominiert, bundesweit haben 689 von ihnen die vorletzte Wettbewerbsstufe erreicht – davon drei aus dem Kreis Pfaffenhofen.  Sie haben die Chance, im September zu den Preisträgern zu zählen. Weitere Infos zum Wettbewerb, zur Besetzung der Regionaljurys und zur Oskar-Patzelt-Stiftung gibt es unter www.mittelstandspreis.com.


Anzeige
RSS feed