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Zehnjährige war laut Polizei nicht von drei Männern angegangen worden, sondern auf einem zugefrorenen Teich ausgerutscht

(ty) Wie berichtet, hatte ein zehnjähriges Mädchen vor einigen Tagen gegenüber der Polizei angegeben, in Dachau von drei Männern an einer Bushaltestelle angegriffen worden zu sein. Im Zuge der Ermittlungen zu dem Fall erzählte die Schülerin inzwischen die Wahrheit, wie heute gemeldet wurde. Demnach hatte die Zehnjährige den Vorfall nur erfunden.

 

„Sie war auf einem zugefrorenen Teich ausgerutscht und hatte sich dabei die Blessuren zugezogen“, berichtet ein Polizei-Sprecher. Es habe weder die drei Männer gegeben, die sie angesprochen, beleidigt und geschlagen haben sollen, noch habe es die Frau gegeben, die ihr angeblich geholfen hatte. Warum das Mädchen den Beamten die Geschichte aufgetischt hatte, bleibe sein Geheimnis.

 

Das Kind hatte zunächst erklärt, am 30. November gegen 16 Uhr an der Bushaltestelle in der Theodor-Heuss-Straße gewartet zu haben, als es dort von drei etwa 18 bis 20 Jahre alten Männern angesprochen und beleidigt worden sei. Einer der Männer habe dem Kind auch ins Gesicht geschlagen. Als eine Passantin hinzukam und sich einmischte – so hieß es zunächst – hätten die Männer von dem Mädchen abgelassen und seien auf der Theodor-Heuss-Straße in Richtung Montessori-Schule geflüchtet. Die Polizei suchte daraufhin nach der besagten Frau sowie nach möglichen weiteren Zeugen.


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