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Die Müllabfuhr-Termine im Kreis Pfaffenhofen gibt es künftig vor allem online. Jedoch kann man sich die Daten auch ausdrucken oder zusenden lassen. Und es gibt einen Erinnerungs-Service.

(ty) Die künftigen Müllabfuhr-Termine für den Landkreis Pfaffenhofen bekommt man ab dem nächsten Jahr in erster Linie aus dem Internet. Auf der Web-Seite des Abfallwirtschaftsbetriebs (AWP), awp-paf.de, kann man die individuellen Terminpläne einsehen und herunterladen. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass man sich die Termin-Übersichten per Post zusenden lässt. Darauf weist der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises jetzt noch einmal hin und reagiert damit offenbar auf gewisse Irritationen.

"Ein Anruf beim Abfallwirtschaftsbetrieb unter der Nummer des Kundentelefons (0 84 41) 78 79 50 genügt und der Bürger bekommt seinen individuellen Terminplan in der gewünschten Form und Größe zugesendet“, verspricht AWP-Werkleiterin Elke Müller. Auch in den Rathäusern der 19 Landkreis-Gemeinden könne man sich die Terminpläne ausdrucken lassen. "Wir arbeiten hier gut vertrauensvoll zusammen", so Müller.

Ferner bietet der AWP – wie mehrfach berichtet – einen E-Mail-Erinnerungsdienst an, der innerhalb einer Wunschfrist auf die nächste Leerung der Tonnen hinweist. Dabei erhält man ein bis zwei Tage vor der Entleerung eine Mitteilung per E-Mail, welche Tonne zur Abholung bereitgestellt werden muss.

Werkleiterin Müller kann die momentan auftretenden Fragen im Zuge der "System-Umstellung", wonach die Terminpläne nicht mehr automatisch in Papierform verteilt werden, verstehen. Sie bittet jedoch um Verständnis, dass der AWP in diesem Bereich "neue Wege geht".

Es sei an der Zeit, den elektronischen Kommunikationsweg zu stärken und die Terminpläne in Papierform nur noch auf Anfrage zu versenden, sagt Müller. Der AWP bietet nach eigenen Angaben in Zusammenarbeit mit den Entsorgungsdienstleistern nicht weniger als 85 verschiedene Entleerungstouren an.

Es habe bei der Verteilung von Abfallterminplänen auf Papier auch jede Menge Missverständnisse und Streuverluste gegeben, so Elke Müller. "Eine trennscharfe Verteilung bei so vielen verschiedenen Touren war sehr problematisch", berichtet sie und betont: "Jetzt können wir über das Internet individualisierte Terminpläne zur Verfügung stellen, die punktgenau auf das zu entsorgende Grundstück abstellen." Andere Gebietskörperschaften in der Region hätten bereits seit Längerem auf diese "objektbezogene Terminauskunft" umgestellt und damit sehr gute Erfahrungen gemacht.


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