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Die beiden Männer hatten sich als Rumänen ausgegeben und so im Kreis Freising einen Job gefunden. Dort hatte der Jüngere direkt einige Sachen gestohlen.

(ty) Ihr Plan hätte beinahe funktioniert, am Ende hatte eine aufmerksame Gemeinde-Mitarbeiterin aber genau aufgepasst und zwei Männern aus Moldawien einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Verkehrspolizei Freising hat nun das Duo, das sich mit gefälschten EU-Dokumenten illegal einen Aufenthalt in Deutschland erschlichen hatte, festgenommen.

Wie die Beamten heute mitteilten, reisten der 26-Jährige und der 50-Jährige zunächst legal mit ihren Pässen nach Deutschland ein und meldeten sich bei der Gemeinde Neufahrn als Rumänen an. Das Ziel: "Sie wollten somit in den Genuss der EU-Freizügigkeit und der damit verbundenen Arbeitserlaubnis zu kommen", berichtet ein Polizei-Sprecher. Einer aufmerksamen Mitarbeiterin der Gemeinde Neufahrn fielen bei der Prüfung bei einem der rumänischen Dokumente aber Unregelmäßigkeiten auf, worauf sie umgehend die Dokumenten-Prüfstelle bei der Verkehrspolizeiinspektion Freising verständigte. Dort bestätigte sich der Verdacht, was schließlich weitere Maßnahmen seitens der Polizei erforderlich machte.

Mit der erschlichenen Arbeitserlaubnis hatten beide schon einen Arbeitsplatz bei einem Paketzusteller im Kreis Freising erhalten. Dies nutzte der Jüngere aus, um Pakete und Elektroartikel beiseite zu schaffen. Zum Verkauf kam es wegen seiner Festnahme dann aber nicht mehr. "Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen illegaler Arbeitsaufnahme, illegalem Aufenthalt und Diebstahl eingeleitet", heißt es von Seiten der Gesetzeshüter weiter. Der 50-jährige Moldawier konnte ebenfalls festgenommen werden. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen illegaler Arbeitsaufnahme und illegalem Aufenthalt eingeleitet. Nach Abschluss der Verfahren erhielten beide eine Ausweisungsverfügung.


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