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Kitt Antoni stellt zum dritten Mal in der städtischen Galerie von Pfaffenhofen aus, der Eintritt ist frei. Vernissage ist am Freitagabend.

(ty) Zum dritten Mal präsentiert Kitt Antoni ihre abstrakten Werke in der städtischen Galerie im Pfaffenhofener Haus der Begegnung, wo sie zuletzt im Jahre 2014 ausgestellt hatte. Die neuerliche Schau wird am kommenden Freitag, 25. Januar, um 19.30 Uhr eröffnet. Sie ist dann bis 17. Februar zu sehen. Die Künstlerin wird bei der Vernissage sowie am ersten und letzten Ausstellungs-Wochenende persönlich anwesend sein, teilte die Stadtverwaltung mit.

 

Die städtische Galerie ist montags bis freitags von 9 bis 12 und von 13.30 bis 16.30 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Antoni lebt seit 20 Jahren in Pfaffenhofen, sie stellte in den vergangen Jahren immer wieder in der Kreisstadt und der Region aus. Ihre Arbeiten sind darüber hinaus auch bei Ausstellungen in ganz Deutschland zu sehen. 

Antonis Werke könnte man als Farbfeld-Malerei bezeichnen – die Künstlerin nutzt in ihren abstrakten Arbeiten die Wirkung von verschiedenen Farbflächen, die sie übereinander schichtet. Sie arbeitet vorwiegend mit Acrylfarben und Bleistift, verwendet aber auch Pigmente, Sand, Asche und Kohle. Sie breitet unterschiedliche Farbfelder und abstrakte Formen auf der Leinwand aus.

Die Künstlerin beweist dabei nicht nur Gefühl für großflächige Farbkompositionen, sondern auch Sinn für das Detail zwischen den Flächen und arbeitet auch mit zeichnerischen, linearen Elementen. Das Spektrum der Formen wird durch die Collage als Gestaltungs-Element erweitert; Antoni arbeitet mit Wellpappe, Zeitungsausschnitten, Fotografien, Metall, Schnüren oder Fäden. 

In der nun anstehenden Ausstellung sind vornehmlich Acryl-Arbeiten zu sehen. Dabei dominiert die Farbe Grau. Sie ist ihre favorisierte Farbe, obwohl sie mit dem Vorurteil behaftet ist, langweilig oder trist zu sein. Antoni konzentrierte sich in ihren jüngsten Arbeiten auf diese Farbe, der sie eine "Vielfarbigkeit" und "Ernsthaftigkeit" zuschreibt, die die Wirkung aller anderen Farben erhöht. Sie betont, dass Grau weder eintönig, langweilig oder trostlos sei. "Es mindert die Strenge von Schwarz und verleiht Weiß eine Ernsthaftigkeit. Es nimmt knallige Farben zurück und hebt durch seine Schlichtheit oft andere hervor", sagt sie dazu.

Alle Bilder tragen den Titel "farbmodul" – in durchnummerierter Form. Um nicht zu beeinflussen, verzichte Antoni bewusst auf eine weitere Titelgebung. Dem Betrachter wird dadurch keine Interpretation vorgegeben, er ist nicht abgelenkt und frei in seiner Interpretation, in seinem eigenen Blick auf das Bild.

Die bevorstehende Ausstellung ist die dritte Werkschau der Künstlerin in der städtischen Galerie von Pfaffenhofen. Der Titel "Zwischen-Aufenthalte" steht dabei für das nur momentan abgeschlossene Bild. Denn die Künstlerin lässt sich die Möglichkeit offen, den Arbeitsprozess neu aufzunehmen und den Weg nochmals mit dem jeweiligen Werk weiterzugehen.


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