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Das Seehaus am Ingolstädter Baggersee lockt auch in den Wintermonaten mit viel Atmosphäre 

(ty) Wenn jemand Blick auf den See reserviert, dann denkt  man natürlich zuerst einmal an ein schönes Hotelzimmer. Nicht in Ingolstadt. Denn hier gibt es zwar auch ein Zimmer mit Aussicht. Das aber ist eben keine Hotelsuite, sondern ein kleines, aber feines Restaurant am Baggersee.

Denn das Seehaus im ehemaligen Fischerheim am Baggersee ist längst keine reine Sommerlocation mehr, sondern verfügt neben dem Saal und der opulenten Sonnenterrasse  über ein Bistro, das Stefan Wild zu einem Restaurant für die kalte Jahreszeit umgebaut hat. Große Fensterfronten öffnen seitdem den Blick auf den Baggersee, den man bei einem Zanderfilet oder einem Saibling in vollen Zügen genießen kann.

Und gerade an klaren Winterabenden ist es ein Erlebnis für sich, dem See zuzusehen, wie es sich mit einem unglaublich differenzierten Farbenspiel zur Nachtruhe begibt.

Der Örtlichkeit angemessen liegt der Schwerpunkt der Speisekarte natürlich auf Fisch. Heimische Fische wie Saibling, Forelle und Zander, aber auch Lachs oder Meeresfrüchte. „Nach zwei Monaten Erfahrung muss ich sagen, dass heimische Fischgerichte sehr gut ankommen“, erzählt Stefan Wild. Selbstredend findet man aber auch Fleischgerichte oder vegetarische Menüs auf der Karte.

Und natürlich „Surf and turf“, ein Hauptgericht, das vor allem in nordamerikanischen Steakhäusern populär ist. Es besteht aus einer Kombination von Meeresfrüchten und Fleisch. Im Seehaus kombiniert man gerne mit Kalbsfilet, dazu vielleicht eine Vorspeise mit Dreierlei aus Meer und Fluss.

Als ganz besonderer Tag hat sich im Bistro des Seehauses der Sonntag herauskristallisiert. Denn an diesem Tag erinnert sich Stefan Wild gerne an die gute alte Tradition des Sonntagsbratens. Deswegen gibt es immer ein herkömmlich ausgekochtes Essen mit reichlich Beilagen und Sauce. „Bratentypischer Sonntagstisch“ nennt er dieses Angebot, an dem man dann auch schon Mal einen Lammbraten bei ihm bekommt, ein Zürcher Geschnetzeltes und einen Burgunderbraten.

„Unser Sonntagspublikum ist breiter gefächert als das an den Wochentagen. Da kommen auch ganze Familien zu uns zum Essen.“ Und das seien eben längst nicht nur die Fischfreunde.

50 Plätze bietet das kleine Bistro des Seehauses. Und 40 davon verdienen das Attribut „Seeblick“. Die besten Plätze indes sind natürlich die an den Tischen unmittelbar am Fenster.  Mehr Naherholungs-Romantik ist in Ingolstädter Speiselokalen schlichtweg nicht zu haben. Gerade bei schönem Wetter ist es in der Tat ein Traum, hier zu sitzen. Wenn es aber regnet? „Das ist nicht das Wetter für den Baggersee“, meint Wild lakonisch, denn dann sei der Besuch schon erkennbar dünner.

Das Bistro des Seehauses ist Mittwoch, Donnerstag und Freitag ab 14 Uhr geöffnet, Samstag und Sonntag ab 11 Uhr. Und Schluss ist in aller Regel gegen 23 Uhr. Eine Reservierung ist in jedem Fall sinnvoll.


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