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Betriebsunfall bei Messfahrt zwischen Allach und Olching fordert einen Verletzten. Hoher Sachschaden.

(ty) Bei geringer Geschwindigkeit ist am gestrigen Nachmittag an einer IC-Zuggarnitur, die nach Angaben der Münchner Bundespolizei zur einer elektronischen Messfahrt ohne Reisende zwischen Allach und Olching unterwegs war, ein Luftkupplungs-Schlauch gerissen. Bei der anschließenden Kollision einer Lokomotive mit einer Zuggarnitur sei ein Lokführer leicht verletzt worden. "Es entstand erheblicher Sachschaden", so die Bundespolizei.

Gegen 15.30 Uhr wurde der Schilderung der Beamten zufolge eine leere IC-Reisezug-Garnitur mit zwei Lokomotiven vom Rangierbahnhof München-Nord bei einer Messfahrt in Richtung Olching gezogen. Dabei sei im Bereich der Eschenrieder Spange bei einer Geschwindigkeit von rund 30 Kilometern pro Stunde ein Luftkupplungs-Schlauch gerissen, sodass beim Bremsen das hintere Triebfahrzeug auf die mittlere Lok auffuhr. Mit der Folge, dass diese auf zwei Achsen entgleiste und sich im Schotterbett festfuhr.

Fünf DB-Mitarbeiter waren laut Bundespolizei mit dem Zug unterwegs. Ein Lokführer sei wegen des Verdachts auf Gehirnerschütterung in eine Klinik gebracht worden. "Zur Ursache können Seitens der ermittelnden Bundespolizeiinspektion München, ebenso wie zur Höhe des Sachschadens, der jedoch erheblich sein dürfte, noch keine Angaben gemacht werden", teilten die Beamten mit.


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