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Online-Buchung geriet ins Stottern, Probleme angeblich behoben. Wichtige Infos über Zeitfenster, Karten-Erwerb, Besucher-Zahlen und Sperrungen.

(ty) "Seit Freitagnacht ist es beim Online-Buchungs-System für den Kauf von Eintrittskarten für das Pfaffenhofener Freibad durch Überlastung des Systems zu einigen Problemen gekommen." Das wurde heute Nachmittag von den Stadtwerken mitgeteilt, man spricht von einem "stotternden Start". Die Schwierigkeiten seien aber mittlerweile behoben, erklärte Anke Reuter-Zehelein, die Sprecherin des Kommunal-Unternehmens. Wegen der Corona-Krise konnte das Freibad heuer erst am gestrigen Samstag seine Pforten öffnen. Die Stadtwerke gaben heute aktuelle Hinweise zum Online-Karten-Kauf. Wir fassen zudem die wichtigsten Corona-Regelungen noch einmal zusammen. Wichtig: Wer sich nicht an die Regeln hält, riskiert den Rauswurf!

Das Freibad-Team wies heute alle Wasserratten, die eine Eintrittskarte online erwerben wollen, darauf hin, dass es vereinzelt zu Verzögerungen beim E-Mail-Versand der Tickets kommen könne. "Alle Online-Buchenden werden ferner gebeten, zu prüfen, ob die elektronischen Eintrittskarten durch einen Filter im Spam-Postfach gelandet sein können", heißt es weiter. Sollten dennoch Probleme auftreten, könnten sich die Betroffenen unter Nennung von Name, Vorname und genutzter E-Mail-Adresse per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden. Darüber hinaus sei der direkte Kauf von Tickets auch täglich von 10 bis 17 Uhr an der Freibad-Kasse am Eingang (Ingolstädter Straße) möglich.

Das Pfaffenhofener Freibad ist, wie berichtet, seit dem gestrigen Samstag künftig täglich für folgende vier Zeitfenster geöffnet: 8 bis 10 Uhr, 11 bis 13 Uhr, 14 bis 17 Uhr sowie 18 bis 20 Uhr. Am Dienstagabend bleibe das Freibad für den öffentlichen Betrieb geschlossen, die Nutzung sei dann den Vereinen vorbehalten. In den Pausen zwischen den genannten Zeitfenstern werde das Bad geräumt sowie entsprechend dem Hygiene-Konzept desinfiziert und für die nächsten Gäste vorbereitet.

Der Eintrittspreis betrage zwei Euro pro Person für zwei Stunden beziehungsweise drei Euro für das dreistündige Zeitfenster. Die Ermäßigung betrage jeweils 50 Prozent. Kinder im Alter unter 14 Jahren dürften das Freibad nur in Begleitung Erwachsener besuchen, so die Stadtwerke.

Eintrittskarten sollten vorab als E-Tickets über die Web-Seite https://shop.baeder-pfaffenhofen.de erworben werden, hieß es vorab von den Stadtwerken. Der Online-Kauf von Tickets ist seit dem vergangenen Freigag, 16 Uhr, möglich. "Die Tickets sind nur für das gebuchte Zeitfenster an dem jeweiligen Tag gültig", erklärte Stadtwerke-Sprecherin Reuter-Zehelein. 

Wichtig ist dabei auch: "Online gekaufte Tickets müssen ausgedruckt mitgebracht, da der QR-Code für den Zutritt benötigt wird." Alternativ könne der QR-Code aber auch beim Online-Bestellvorgang direkt auf das Smartphone geladen werden. "Nicht eingelöste Tickets verfallen", betonte das Kommunal-Unternehmen in einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung.

 

Darüber hinaus sei die Kasse an der Ingolstädter Straße täglich besetzt. Und zwar an den ersten beiden Öffnungstagen ab 8 Uhr, danach von 10 bis 17 Uhr. "Punktekarten aus dem vergangenen Jahr können zurzeit nicht eingesetzt werden, behalten aber ihre Gültigkeit", teilten die Stadtwerke mit.

Die Besucherzahl werde zu Beginn pro Zeitfenster auf maximal 240 Personen begrenzt, die sich gleichzeitig auf dem Freibad-Gelände befinden dürften. In den Becken dürfen sich den Angaben zufolge dabei höchstens insgesamt 226 Personen gleichzeitig aufhalten: maximal sechs im Springer-Becken, maximal 75 im Schwimmer-Becken, höchstens 25 im Lehr-Becken und höchstens 100 im Erlebnis-Becken sowie maximal 20 im Plantsch-Becken.

"An der maximalen Besucherzahl von 240 Personen werden wir für den Start des Freibad-Betriebs festhalten", erläuterte heute Thomas Roth in seiner Funktion als Betriebsleiter. Zugleich führt er aus: "Unser Ziel ist, dass wir die Zahl der insgesamt anwesenden Gäste erhöhen können." Letztendlich wird es seinen Worten zufolge – wie bei allen Lockerungen – auf die Kooperation und das verantwortungsvolle Handeln aller Anwesenden ankommen. "Aber da sind wir sehr zuversichtlich", sagt Roth. Schließlich gehe es um die Gesundheit und den Schutz aller. Der Freibad-Chef stellt in diesem Zusammenhang allerdings auch gleich klar: "Regelverstöße müssen wir mit einem Verweis vom Freibad-Gelände ahnden."

 

Das Hygiene- und Zugangs-Konzept für das Pfaffenhofener Freibad umfassend laut Mitteilung der Stadtwerke folgende wesentlichen Elemente:

  • Der Eingang in das Freibad erfolgt nur durch Zutritt an der Ingolstädter Straße, der Ausgang ist an der Hirschberger Wiese
  • Markierungen auf dem Boden als Abstands-Orientierungen, für Wege und Laufrichtungen
  • Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen im Eingangs-Bereich und im Bereich der Sanitär-Räume
  • Kinder unter 14 Jahren haben nur in Begleitung Erwachsener Zutritt
  • Begrenzung der Besucherzahl auf 240, damit gewährleistet sei, dass die Regelungen eingehalten und überwacht werden können
  • Schließung der Innen-Duschen und Umkleide-Kabinen, um Abstand halten zu können
  • Trennung von Zugang und Ausgang bei den jeweiligen Becken

  • Aufteilung des Schwimmer-Beckens in drei Bahnen, die verschiedenen Leistungsklassen zugeteilt sind
  • Wasser-Attraktionen wie Luftperlenliege, Luftsprudelbad, Wellenbad, Massagedüsen und Strömungskanal stehen in diesem Jahr nicht zur Verfügung
  • Fünf-Meter-Sprungturm bleibt dauerhaft geschlossen.
  • Ein-Meter- und Drei-Meter-Sprungbrett sind ebenso wie die Rutsche geöffnet, allerdings gelten hier besondere Abstandsregeln (zwei Meter beziehungsweise vier Meter Höhenabstand)
  • Der Wasserpilz ist in Betrieb.
  • Die Sprung-Plattformen sind eingeschränkt nutzbar.
  • Sandkasten und Spielplatz sind offen
  • Beachvolleyball-Feld, Basketball-Feld und Tischtennis-Areal bleiben geschlossen

Die nachstehende Übersichts-Karte veranschaulicht die Corona-Regelungen im Pfaffenhofener Freibad:

Hier finden Sie alle bisher veröffentlichten Beiträge über die Corona-Virus-Krise in der Region im Überblick


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