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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Unterstützung für die "Tafel"

(ty) Angesichts der kalten Jahreszeit ist im Garten des Pfaffenhofener "Tafel"-Hauses ein Wetterschutz am Carport angebracht worden (Foto oben). "Dies ermöglicht es den Helfern, sich immerhin vor Wind und Nässe zu schützen, wenn sie die angelieferten Waren sortieren und an die Kunden ausgeben", berichtete Anne Bienlein vom Team der "Tafel"-Leitung. Wegen des anhaltend intensiven Corona-Infektions-Geschehens mussten ihren Worten zufolge alle Arbeiten rund um die Ausgabe der Waren neu organisiert werden. "Alle Maßnahmen dienen dazu, eine Schließung und das Risiko einer Infektion zu vermeiden."

Die Waren werden den Angaben zufolge jetzt von kleinen Helfer-Gruppen im Freien vorsortiert und dann im "Tafel"-Haus gelagert. "Dort werden sie in Papiertüten gepackt und im Carport an die Kunden ausgegeben." Während der Frühjahrs- und Sommermonate stand bekanntlich ein Zelt von der Firma Stiftl für diese Arbeiten bereit. Die Kosten für die Aufbau-Arbeiten und die Zeltmiete waren für die ersten Monate von der Stadt Pfaffenhofen über eine Spende finanziert worden. Für die restliche Zeit habe die Firma Stiftl das Zelt mietfrei zur Verfügung gestellt. Leider sei das Zelt aber nicht wintertauglich, es musste daher nun abgebaut werden.

"Die Anbringung des Wetterschutzes samt Materialien wurde von der Firma Stiftl kostenlos übernommen", so Bienlein, die sich dafür beim Firmen-Chef Lorenz Stiftl und dessen Mitarbeitern um Reiner Kohlhuber bedankt. Auch im "Tafel"-Haus selbst gebe es Neuigkeiten. Als neues Mitglied im Team der "Tafel"-Leitung wurde Anne Bienlein von Hans Kern, dem Vorsitzenden des Fördervereins der Pfaffenhofener Tafel und des Ausgabeteams vor dem neuen Wetterschutz begrüßt.

Volkstrauertag in aller Stille

(ty) Die Stadt Pfaffenhofen wird den Volkstrauertag am morgigen Sonntag, 15. November, ohne Gedenkfeier und damit in Stille begehen. Das wurde aus dem Rathaus gemeldet. Am Kriegerdenkmal an der Spitalkirche wird den Angaben zufolge zum ehrenden Gedenken an die Opfer der beiden Weltkriege ein Kranz niedergelegt. "Darüber hinaus wird es keine weitere Veranstaltung geben", erklärte ein Sprecher der Stadtverwaltung.

Man habe, so hieß es weiter, die Krieger- und Soldatenvereine in den Pfaffenhofener Ortsteilen ebenfalls dazu aufgerufen, angesichts der derzeitigen Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr auf Gedenkfeiern zu verzichten. In den vergangenen Jahren hatten zum Volkstrauertag traditionell Fahnen-Abordnungen der Vereine zusammen mit Geistlichen der beiden christlichen Konfessionen der Weltkriegs-Opfer gedacht.

 

Kalender für Advents- und Weihnachtszeit

(pba) Einen Tischkalender mit 42 stimmungsvollen Impulsen und Bildern bietet die Abteilung für "Spirituelle Dienste" des Bistums Augsburg, zu dem auch Teile des Landkreises Pfaffenhofen gehören, in Kooperation mit der City-Seelsorge aus Kempten und der "Gemeinschaft Christlichen Lebens" ab sofort als Begleiter für die Advents- und Weihnachtszeit an. Der Kalender unter dem Leitwort "Menschwerdung" ist auch als Online-Version erhältlich. Die Texte und Bilder werden hierbei nach Bestellung per E-Mail zugesandt.

"Mit unserem Kalender möchten wir den Menschen einen Impulsgeber für die manchmal so hektischen Tage im Advent und an Weihnachten zur Seite stellen. Die Bilder und Texte sollen zu einem Christsein in der Welt ermuntern, laden mit Fragen und Anregungen zur Reflexion des eigenen Lebens ein und regen dazu an, Gott im Alltag zu entdecken", sagt Ursula Lobmeier, Referentin für "Exerzitien im Alltag" in der Abteilung für "Spirituelle Dienste".

Der Begleiter beginne mit dem 1. Dezember und erstrecke sich über die Advents- und Weihnachtstage bis hin zum 9. Januar. Er eigne sich für ein sechswöchiges, persönliches Unterwegs-Sein, sei aber gleichzeitig zur Umsetzung mit einem oder mehreren Partnern geeignet. In Corona-Zeiten bestehe die Möglichkeit, sich mit einem oder mehreren Menschen per Telefon einmal pro Woche auszutauschen oder im eigenen Haushalt ins Gespräch zu kommen.

Der Tischkalender kann für vier Euro (zuzüglich Porto) unter folgender Adresse per E-Mail, telefonisch der postalisch bestellt werden. Dies gelte auch für die kostenlose Online-Version: Bischöfliches Ordinariat, Abteilung Spirituelle Dienste, Krippackerstraße 6, 86391 Leitershofen, Telefon (08 21) 31 66 - 33 01, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, online: https://bistum-augsburg.de/Hauptabteilung-III/Spirituelle-Dienste/Kontakt

 

Mehr Umsatz im Bau-Gewerbe

(ty) Wie das bayerische Landesamt für Statistik nach Ergebnissen der jüngsten betrieblichen Struktur-Erhebung im Bauhauptgewerbe mitteilt, waren Ende Juni dieses Jahres insgesamt 168 849 Personen in den bayerischen Betrieben des Wirtschafts-Sektors beschäftigt. Gegenüber dem Vorjahres-Ergebnis bedeutet dies ein Beschäftigten-Plus von 0,8 Prozent. In den aktuell 11 747 kleinen Betrieben mit jeweils weniger als 20 tätigen Personen (+0,3 Prozent gegenüber Ende Juni 2019) arbeiteten 37,3 Prozent aller Beschäftigten des bayerischen Bauhauptgewerbes (Ende Juni 2019: 38,2 Prozent), in den aktuell wie im Vorjahr insgesamt 198 Großbetrieben mit jeweils mindestens 100 tätigen Personen vergleichbare 28,2 Prozent (Vorjahr: 27,9 Prozent).

Der von den insgesamt 13 516 bauhauptgewerblichen Betrieben in Bayern im Juni 2020 (Ende Juni 2019: insgesamt 13 414 Betriebe) erzielte bauhauptgewerbliche Umsatz bezifferte sich auf 2,50 Milliarden Euro (+11,4 Prozent gegenüber Juni 2019), wovon 772,7 Millionen Euro von den insgesamt 5093 im Regierungsbezirk Oberbayern ansässigen bauhauptgewerblichen Betrieben erwirtschaftet worden sind (+0,7 Prozent beziehungsweise +10,0 Prozent). Das gegenüber dem Vorjahres-Ergebnis relativ stärkste Umsatzplus verzeichneten mit durchschnittlich 24,3 Prozent die Betriebe in der Oberpfalz und den vergleichsweise schwächsten Zuwachs die niederbayerischen Betriebe (+3,1 Prozent).

Mit dem Beschäftigtenstamm hat sich auch das in geleisteten Arbeitsstunden gemessene Arbeits-Pensum im bayerischen Bauhauptgewerbe erhöht (+8,0 Prozent gegenüber Juni 2019). Von den insgesamt 17,6 Millionen geleisteten Arbeitsstunden entfiel der größte Anteil (31,5 Prozent; Juni 2019: 31,8 Prozent) auf die bauhauptgewerblichen Betriebe mit Sitz in Oberbayern. Ein höheres Arbeitspensum als vor Jahresfrist erbrachten die bauhauptgewerblichen Betriebe Bayerns im Mittel in allen Regierungsbezirken, wobei die entsprechenden durchschnittlichen Zuwachsraten zwischen 5,8 Prozent (Niederbayern) und 11,4 Prozent (Oberfranken) lagen. Die Summe der im Bauhauptgewerbe gezahlten Entgelte hat sich zeitgleich insgesamt um 2,6 Prozent auf 511,9 Millionen Euro erhöht.

Zahlen zum Ausbau-Gewerbe in Bayern

(ty) Nach Ergebnissen der jüngsten betrieblichen Struktur-Erhebung im Ausbau-Gewerbe waren Ende Juni dieses Jahres in 4290 ausbaugewerblichen Betrieben im Freistaat insgesamt 113 450 Personen tätig. Wie das bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, sind dies mehr Betriebe und mehr Beschäftigte im Wirtschafts-Sektor als vor einem Jahr (+2,5 Prozent beziehungsweise +2,8 Prozent). Vom gesamten Beschäftigtenstamm im Ausbau-Gewerbe arbeiteten die meisten Personen (42 032 oder 37,0 Prozent; +6,6 Prozent) in Betrieben mit jeweils 20 bis 49 tätigen Personen (1467 oder 34,2 Prozent; +7,2 Prozent).

Der von den ausbau-gewerblichen Betrieben in Bayern im zweiten Vierteljahr 2020 erwirtschaftete ausbau-gewerbliche Umsatz bezifferte sich auf 3,65 Milliarden Euro (+8,0 Prozent gegenüber dem zweiten Vierteljahr 2019), darunter 1,32 Milliarden Euro (+8,6 Prozent) von insgesamt 1447 ausbau-gewerblichen Betrieben (+3,8 Prozent) mit Sitz in Oberbayern. Ausgenommen die unterfränkischen Betriebe, die in Summe einen Umsatzrückgang (-2,7 Prozent) hinzunehmen hatten, verzeichneten die in den anderen Regierungsbezirken angesiedelten Betriebe im Durchschnitt ein Umsatzplus gegenüber dem zweiten Vierteljahr 2019, und zwar zwischen 6,6 Prozent (Niederbayern) und 13,9 Prozent (Mittelfranken).

Dem erweiterten Beschäftigtenstamm entsprechend wurde im bayerischen Ausbau-Gewerbe auch mehr gearbeitet als vor Jahresfrist. So lag das im Wirtschafts-Sektor geleistete Arbeitspensum im zweiten Vierteljahr 2020 mit insgesamt 34,4 Millionen Arbeitsstunden ebenfalls um 2,8 Prozent über Vorjahresniveau. Eine geringere Arbeitsleistung als im zweiten Vierteljahr 2019 erbrachten im Mittel die ausbau-gewerblichen Betriebe in Oberfranken und in Unterfranken (-4,5 Prozent und -3,0 Prozent), während für die maßgeblichen Betriebe in den anderen bayerischen Regierungsbezirken ein bis zu fünf Prozent höheres Arbeitspensum festzustellen war (Niederbayern: +4,9 Prozent; Mittelfranken: +5,1 Prozent). Für die im zweiten Vierteljahr 2020 geleistete Arbeit wurden Entgelte in Höhe von insgesamt 958,4 Millionen Euro gezahlt (+4,5 Prozent).

Erstmals über acht Milliarden Euro

(ty) Im Laufe des vergangenen Jahres fielen in Bayern für Leistungen und Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe insgesamt Ausgaben in Höhe von 8,015 Milliarden Euro an – erstmals lag der Wert über acht Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr (7,329 Milliarden Euro) entspricht das einer Steigung von 9,4 Prozent. Die Netto-Ausgaben nach Abzug der Einnahmen lagen bei 7,548 Milliarden Euro und damit 11,0 Prozent über dem Vorjahres-Niveau (6,795 Milliarden Euro).

Von den Brutto-Ausgaben waren Aufwendungen für Kindertagesbetreuung mit 5,963 Milliarden Euro der größte Posten. Die Ausgaben hierfür lagen 12,7 Prozent über denen des Vorjahres (5,290 Milliarden Euro). Zweitgrößter Posten waren Ausgaben für Hilfe zur Erziehung, Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche, Hilfe für junge Volljährige und vorläufige Schutzmaßnahmen. Diese lagen mit 1,355 Milliarden Euro geringfügig unter dem Vorjahres-Niveau (1,357 Milliarden Euro).

Wie das bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, wurden von den Brutto-Ausgaben 4,394 Milliarden Euro für Leistungen öffentlicher Träger und 3,620 Milliarden Euro als Zuschuss an freie Träger verausgabt. Mehr als die Hälfte der Brutto-Ausgaben entfielen auf Oberbayern (4,659 Milliarden Euro), in den weiteren Regierungsbezirken wurden zwischen 353 Millionen Euro in Oberfranken und 916 Millionen Euro in Mittelfranken ausgegeben.

Die Netto-Ausgaben für Einzel- und Gruppenhilfen lagen im vergangenen Jahr bei 1,941 Milliarden Euro, für Einrichtungen wurden 5,607 Milliarden Euro ausgegeben. Damit wurden knapp 73 Prozent der Ausgaben für Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe verausgabt. Seit 2004 sind die Ausgaben für Einzel- und Gruppenhilfen um 144 Prozent gestiegen, die Ausgaben für Einrichtungen wurden fast verachtfacht.


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