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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

"Wege zur Nachhaltigkeit" in den Kitas

(ty) Ein neuer Leitfaden zum Thema Nachhaltigkeit soll den städtischen Kindertagesstätten in Pfaffenhofener Ideen an die Hand geben und Orientierungshilfe bieten (Foto oben). Auf 80 Seiten beschreibe die Broschüre mit dem Titel "Wege zur Nachhaltigkeit" zum einen Bausteine einer nachhaltig orientierten Kita und gebe zum anderen konkrete Anregungen anhand von Praxis-Beispielen, Literatur-Empfehlungen und Weiterbildungs-Angeboten, wurde heute aus der Stadtverwaltung gemeldet. Die neue Broschüre soll es laut Stadtverwaltung zum Download auf www.pfaffenhofen.de/staedtische-kindertagesstaetten/ geben.

Das Konzept für die Kitas sei das Ergebnis einer Lernwerkstatt des Amtes für Familie, Bildung und Soziales mit den Nachhaltigkeits-Beauftragten der städtischen Kitas. "Das Hauptaugenmerk liegt auf der Förderung jedes einzelnen Kindes", erklärt die Stadtverwaltung. "Die zukunfts-relevanten Themen sollen auf spielerische Weise erkannt und bearbeitet werden. Grundlagen für den späteren Umgang mit Ressourcen werden bereits in der Kindheit gelegt. Damit spielen Kinder eine wichtige Rolle, künftige nachhaltige Entwicklungen zu unterstützen und zu prägen."

Der Leitfaden spiegle die Grundorientierung und die Grundhaltung aller städtischen Einrichtungen wider. Die vier Säulen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie, Soziales und Kultur – sollten sich in allen Ebenen des Kita-Alltags wiederfinden. Schwerpunkt sei beispielsweise das Thema Umwelt mit Naturbegehungen, Waldtagen oder "Ramadama"-Aktionen oder das Thema Mobilität mit dem Sammeln von Klimameilen oder Verkehrs- und Mobilitäts-Erziehung. Ebenfalls im Fokus steht der Bereich Vielfalt. Hier seien Mehrgenerationen-Projekte, spielzeugfreie Zeiten oder Aktionen zu Strom-Sparen oder erneuerbaren Energie geplant.

 

"Digitaler Senioren-Treff" zwei Mal pro Woche

(ty) Der "digitale Seniorentreff" des städtischen Seniorenbüros von Pfaffenhofen findet auch in diesem Jahr weiterhin regelmäßig statt. Das wurde heute aus der Stadtverwaltung mitgeteilt. Am Montag, 18. Januar, wird den Angaben zufolge ab 10 Uhr der hiesige Tausch-Kreis vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Initiative aus dem "Bündnis für Familien" des Landkreises und des am Landratsamt angesiedelten Koordinierungs-Zentrums für bürgerschaftliches Engagement sowie von engagierten Ehrenamtlichen. Der Tausch-Kreis versteht sich als neue Form organsierter Nachbarschaftshilfe für den Landkreis.

Jeden Mittwoch treffen sich beim "digitalen Seniorentreff" ab 14.30 Uhr interessierte ältere Menschen zu einem geselligen Beisammensein. Dabei werde online musiziert, gesungen, erzählt oder gespielt. An den digitalen Treffen, die zwei Mal pro Woche stattfinden, können alle Interessenten kostenlos via PC, Laptop, Tablet oder Smartphone teilnehmen. "Auch eine einmalige Teilnahme ist selbstverständlich möglich", wie betont wird.

Ehrenamtliche Trainer des städtischen Seniorenbüros unterstützen bei der Installation des benötigten Programms und beim Bedienen der Video-Konferenz. Das Seniorenbüro stelle bei Bedarf auch Webcam und Headset als Leihgeräte zur Verfügung. Wer teilnehmen möchte, kann sich telefonisch unter (0 84 41) 87 92 0 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

Crash bei Wolnzach

(ty) Am Sonntagnachmittag war eine 25 Jahre alte Pkw-Lenkerin aus München auf der A93 – von Regensburg her kommend – in Fahrtrichtung Holledau unterwegs, als es gegen 16 Uhr zum Verkehrsunfall kam. Am Autobahn-Dreieck befuhr die junge Frau laut Schilderung der Polizei die Überleitung zur A9 in Richtung München, kam in der Rechtskurve aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei winterlichen Streckenverhältnissen nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Leitplanke. Die 25-Jährige hatte dabei noch Glück im Unglück; sie blieb nämlich unverletzt. Ihr Wagen war jedoch nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Sachschaden wurde von der Polizei auf zirka 3000 Euro beziffert. 

Vollsperrung wird unterbrochen

(ty) Die derzeitige Vollsperrung der Staustufe Bergheim wird aufgrund der Wetterlage ab dem morgigen Mittwoch, 13. Januar, ab zirka 14 Uhr aufgehoben. Das wurde aus dem Landratsamt von Neuburg-Schrobenhausen heute gemeldet. Die Brücke kann den Angaben zufolge damit wieder für den Verkehr freigegeben werden. Wie die durchführende Firma "Uniper" mitgeteilt habe, könne der Gerüst-Einbau nicht wie geplant stattfinden. Vorbehaltlich der Witterung solle die Vollsperrung ab Montag, 18. Januar, zwischen 7 und 8 Uhr, wieder aktiviert werden, erklärte die Landkreis-Behörde. Das Ende der Sperrung sei nach wie vor – wie ursprünglich kommuniziert – für 23. Januar anvisiert. Diese Angaben könnten sich aufgrund der Witterung jedoch nochmals verschieben.

Lagerfeuer in Gebäude gemacht

(ty) Am Sonntag gegen 16.15 Uhr wurde die örtliche Polizeiinspektion verständigt, weil aus einem Gebäude an der Gerolsbacher Straße in Schrobenhausen Rauch aufstieg. Die Beamten riefen daraufhin die Feuerwehr, die mit einem Großaufgebot anrückte. Vor Ort wurde laut Polizei festgestellt, dass eine bislang unbekannte Person in dem alten, leer stehenden Gebäude ein kleines Lagerfeuer entzündet und dieses nicht richtig gelöscht hatte, weshalb es zu der starken Rauch-Entwicklung gekommen war.

"Vermutlich wurde in dem Gebäude liegendes Stroh für das Lagerfeuer verwendet", erklärte ein Polizei-Sprecher. Die Floriansjünger löschte den Brandherd jedenfalls ab. Nach den bisherigen Erkenntnissen entstand an dem abrissreifen Haus kein Sachschaden, die Gefahr eines Gebäude-Brandes bestand nach Angaben der Polizei nicht. Erkenntnisse zum Verursacher des Lagerfeuers liegen bislang nicht vor; Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer (0 82 52) 89 75 -0 entgegen. 

Erste Lieferung des neuen Impfstoffs eingetroffen

(ty) Am heutigen Dienstag sind die ersten 9600 Impfdosen des zweiten für Deutschland zugelassenen Corona-Impfstoffs – von Moderna – an einem zentralen Lagerstandort im Freistaat eingetroffen. Darauf hat der neue bayerische Gesundheits-Minister Klaus Holetschek hingewiesen. "Mit der Auslieferung dieser Impf-Dosen eines weiteren Herstellers kann das Impf-Angebot in Bayern kontinuierlich ausgebaut werden", sagte er. "Die erste Moderna-Impfstoff-Lieferung ist für das Personal in Krankenhäusern der höchsten Versorgungsstufen vorgesehen."

Die Verteilung dieser ersten Impfstoff-Lieferung erfolgt laut Gesundheits-Ministerium nach der Betten-Kapazität, das heißt: nach der Größe der Krankenhäuser. Der Transport dorthin erfolge durch einen beauftragten Logistik-Dienstleister. Mit zunehmenden Liefermengen werde der neue Impfstoff von Moderna auch über die Impf-Zentren verimpft.

"Wir gehen davon aus, dass wir ab Ende Februar regelmäßige größere Lieferungen des Impfstoffs erhalten", so Holetschek. Zusammen mit den Impfstoff-Lieferungen von "BioNTech" könne man Zug um Zug mehr Menschen impfen und Bayern schützen. Über eine Auswahl eines geeigneten Impfstoffs entscheide grundsätzlich der behandelnde Arzt – in enger Absprache mit seinem Patienten. "Ein Recht, den Impfstoff eines bestimmten Herstellers zu wählen, besteht nicht", erklärte das Ministerium.

Seit gestern ist das neue Portal www.impfzentren.bayern zur Registrierung für einen Impftermin bei den Impf-Zentren online. "Die bereits seit dem Starttag verzeichneten rund 270 000 Registrierungen zeigen eine hohe Impfbereitschaft der Bevölkerung", teilte das Gesundheits-Ministerium heute mit. Die Vergabe der Impftermine orientiere sich an der Zugehörigkeit zu der jeweils aufgerufenen Prioritäten-Gruppe. "Die Zulassung eines weiteren Impfstoffes war wichtig, um das Impf-Angebot baldmöglich ausweiten und das Virus langfristig besiegen zu können", so Holetschek.

Gravierender Umsatz-Einbruch

(ty) Die Corona-Pandemie und der zweite Lock-Down dominieren die Entwicklung im bayerischen Gastgewerbe: Wie das hiesige Landesamt für Statistik jetzt nach den vorliegenden, vorläufigen Ergebnissen zur Monats-Statistik im Gastgewerbe berichtete, sank der Umsatz im Gastgewerbe im Freistaat im November 2020 gegenüber dem Vorjahres-Monat nominal um 66,5 Prozent und real um 68,3 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten des Gastgewerbes ging um 27,4 Prozent zurück. Gegenüber dem Oktober 2020 nahm der Umsatz um 60,7 Prozent ab und die Zahl der Beschäftigten um 18,0 Prozent. Die Zahl der Vollzeit-Beschäftigten im Gastgewerbe verringerte sich im November im Vorjahres-Vergleich um 12,0 Prozent, die Zahl der Teilzeit-Beschäftigten um 38,0 Prozent.

In der Beherbergung nahm der nominale Umsatz im November 2020 gegenüber dem November 2019 um 82,3 Prozent ab (real: -82,8 Prozent). In der Gastronomie verringerte sich der nominale Umsatz um 56,5 Prozent (real: -59,0 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten sank in der Beherbergung um 22,3 Prozent und in der Gastronomie um 29,9 Prozent. Gegenüber dem Oktober 2020 fielen der Umsatz (Beherbergung: -79,8 Prozent; Gastronomie: -48,2 Prozent) und die Zahl der Beschäftigten (Beherbergung: -12,6 Prozent; Gastronomie: -20,7 Prozent) ebenfalls deutlich. In den ersten elf Monaten 2020 nahm der nominale Umsatz des Gastgewerbes gegenüber dem Vorjahres-Zeitraum um 33,8 Prozent ab, der reale Umsatz sank um 36,4 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten ging um 16,0 Prozent zurück.


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