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Lautstarke Fete in Dachau gegen 19.15 Uhr gestoppt. Weitere Partys in Dachau, Altomünster und Markt Indersdorf ebenfalls aufgelöst.

(ty) Die Beamten von der Dachauer Polizeiinspektion sind am gestrigen Samstag und am heutigen Morgen wegen insgesamt vier lautstarken Partys auf den Plan gerufen worden. Wie ein Sprecher am heutigen Vormittag dazu berichtete, wurden sämtliche dieser privaten Feierlichkeiten von den Gesetzeshütern beendet. Außerdem seien in diesem Zusammenhang zahlreiche Anzeigen wegen Verstößen gegen die derzeit geltenden Infektions-Schutz-Maßnahmen erstattet worden. Den betroffenen Leuten droht damit jeweils ein sattes Corona-Bußgeld. Nachfolgend die Details.

Die größte Sause fand den Angaben zufolge am gestrigen Abend gegen 19.15 Uhr in einem Wohnhaus an der Schleißheimer Straße in Dachau statt. "Die Streifenbeamten trafen auf 20 Personen im Alter zwischen 20 und 52 Jahren, die gemeinsam mit einem Mann dessen 49. Geburtstag feierten", heißt es dazu. "Mund-Nasen-Schutz wurde durch die anwesenden Personen natürlich nicht getragen." Die Beamten beendeten das Fest und zeigten alle anwesenden Besucher sowie auch das Geburtstagskind an.

Eine weitere unerlaubte Zusammenkunft sei fast nebenan gegen 16.10 Uhr gemeldet worden. Hier lösten die Polizisten nach eigenen Angaben eine Fete mit sieben Personen im Alter zwischen 20 und 49 Jahren auf, die sich ebenfalls nicht an die geltenden Beschränkungen gehalten hatten. "Einige Besucher versuchten noch, vor der Polizei zu flüchten, jedoch ohne Erfolg." Bei weiteren Feierlichkeiten – gestern gegen 18 Uhr in Altomünster und heute gegen 3 Uhr in Markt Indersdorf – mussten die Beamten gegen insgesamt zehn Leute aus verschiedenen Hausständen einschreiten.

Die aktuelle bayerische Infektions-Schutz-Maßnahmen-Verordnung in der jüngsten Fassung finden Sie unter diesem Link. Wer gegen die Bestimmungen verstößt, handelt ordnungswidrig und muss mit Bußgeldern rechnen. Der Mindestsatz liegt bei 150 Euro. Die Höhe von etwaigen Bußgeldern hängt von den Umständen des Einzelfalls ab und von der Schwere des Verstoßes. Hierzu haben die bayerischen Staatsministerien des Innern, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege gemeinsam einen Bußgeld-Katalog "Corona-Pandemie" bekannt gemacht. Dieser-Katalog ist unter diesem Link abrufbar. Bei einem Verstoß gegen die nächtliche Ausgangssperre beträgt der Bußgeld-Regelsatz 500 Euro.

Hier finden Sie die wichtigsten bisher veröffentlichten Beiträge über die Corona-Virus-Krise in der Region im Überblick


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