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Nach Fällen in Hemau und Wolnzach, bei denen Geräte im Wert von 400 000 Euro aus Autos ausgebaut worden waren, haben Unbekannte nun zum zweiten Mal auf dem ehemaligen Kasernengelände zugeschlagen

(ty) Zum dritten Mal binnen weniger Monate haben unbekannte Täter in der Region zugeschlagen und im großen Stil Navigationssysteme aus Autos ausgebaut und mitgenommen. Diesmal waren die Kriminellen erneut in Hemau im Kreis Regensburg unterwegs und erbeuteten rund 100 Geräte im Wert von rund 250 000 Euro. Ende des Jahres hatten unbekannte Täter schon einmal vom Gelände der ehemaligen Kaserne in Hemau 140 Geräte im Wert von 350 000 Euro und danach in Wolnzach 21 Geräte im Wert von 50 000 Euro gestohlen.

Zwischen Freitag, 7. März, und Montag, 10. März haben die Täter im aktuellen Fall zugeschlagen, wie die Polizei berichtet. Sie gelangten über einen Zaun auf das Gelände der ehemaligen Bundeswehrkaserne in der Greinerstraße und machten sich dort an den Fahrzeugen zu schaffen. Nach bisherigen Erkenntnissen bauten sie diesmal aus 100 Fahrzeugen der Marke Audi die fest eingebauten Navigationsgeräte aus. Der Wert des Diebesgutes beläuft sich den Angaben der Polizei zufolge auf eine Viertelmillion Euro.


Die Kripo Regensburg hofft nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung zur Aufklärung und fragt: Wer hat im Umfeld des Tatorts Wahrnehmungen gemacht, die mit dem Diebstahl in Verbindung stehen können? Hinweise bitte an die Kripo Regensburg unter der Rufnummer (09 41) 50 6 – 28 88. 

Im Dezember ereignete sich an selber Stelle bereits ein ähnlich gelagerter Diebstahl, bei dem 140 Fahrzeuge angegangen wurden. Die Polizei bezifferte den Wert des Diebesguts damals auf 350 000 Euro. Über einen rund zwei Meter hohen Zaun gelangten die Täter auch in diesem Fall auf das Gelände der ehemaligen Kaserne von Hemau. 

Zugeschlagen hatten Kriminelle nach Weihnachten auch in Wolnzach. Insgesamt wurden dort 21 Fahrzeuge, allesamt der Marke BMW, angegangen, die auf dem umzäunten Gelände der Firma ARS-Altmann abgestellt waren. Aus den Autos wurden dann die Navigationsgeräte ausgebaut und entwendet. Beutewert: 50 000 Euro. Insgesamt wurden also in diesen drei ähnliche gelagerten Fällen Navigationssysteme im Wert von rund 650 000 Euro gestohlen.


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