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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Verzögerungen im Pfaffenhofener Ostviertel

(ty) Der Straßen-Ausbau und die Straßen-Sanierung im Ostviertel von Pfaffenhofen (Foto oben) werden erst im kommenden Frühjahr mit letzten Arbeiten abgeschlossen. Darüber wurde der Bau-Ausschuss des Stadtrats in seiner jüngsten Sitzung informiert. Aufgrund des einsetzenden Winters werde die Baufirma nach der Fertigstellung des Kreuzungs-Bereichs von Birkengrund und Stettbergstraße die Tätigkeiten für heuer beenden. Im Anschluss werden laut Stadtverwaltung alle notwendigen Bereiche für den Winter gesichert, sodass der Winterdienst uneingeschränkt erfolgen kann und die Anwohner sicher zu ihren Häusern gelangen.

"Die fehlenden rund 250 Meter Straße im Birkengrund werden im Frühjahr fertiggestellt", heißt es aus dem Rathaus. Ursprünglich sei geplant gewesen, dass der im April vergangenen Jahres begonnene Ausbau von 2,5 Kilometern Straße im gesamten Ostviertel noch heuer beendet werde. Zu Verzögerungen sei es unter anderem gekommen, "weil die Kanalrohre im Wohngebiet teilweise schadhaft waren und erneuert werden mussten". Dazu kam laut Stadtverwaltung, dass kurzfristig noch die Vorerschließung für Glasfaser-Anschlüsse erfolgte. "Weil dadurch in den beengten Straßen mehrere unterschiedliche Firmen gleichzeitig arbeiteten, konnte der Straßen-Ausbau nur eingeschränkt erfolgen. Die Firmen mussten innerhalb mehrerer Abschnitte hin- und herwechseln."

Beim Ausbau des Birkengrunds traten laut Stadtverwaltung unerwartet schlechte Bodenverhältnisse auf. Deshalb habe dort der Untergrund bis rund einen Meter tief ausgetauscht werden, was ebenfalls ungeplant zeitaufwändig gewesen sei. "Trotz dieser unerwarteten Beeinträchtigungen konnten die Bauarbeiten vor allem durch die gute Zusammenarbeit aller am Bau Beteiligten den gesteckten Zeitrahmen nahezu einhalten", so das Fazit. "Die Anwohner werden vor der Wiederaufnahme der Arbeiten im Frühjahr rechtzeitig informiert. Die endgültige Fertigstellung wird dann noch einmal rund drei Monate dauern."

Bayern-Fans haben gewählt

(ty) Der FC-Bayern-Fanclub aus dem Geisenfelder Ortsteil Ilmendorf hat am Freitag seinen Vorstand neu gewählt. Die geplante Jahresversammlung mit Weihnachtsfeier musste corona-bedingt abgesagt werden. Die Abstimmung über die künftige Führungs-Riege fand deshalb anonym via Internet statt, wie die Verantwortlichen berichten. Vorsitzender bleibt Thomas Hasler, sein Vize ist auch weiterhin Mark Bortolami. Die Kasse führt auch künftig Johann Hasler, Kassenprüfer bleiben Matthias Karl und Karl Turber.

Neuer Schriftführer ist Markus Stadler. Als Beisitzer im Vorstands-Gremium fungieren fortan Martin Wendl, Christian Oswald, Christoph Differenz, Hans Leppmeier, Philipp Lederer und Rainer Sistemich. Alle Vorstands-Mitglieder wurden einstimmig gewählt. Ausgeschieden sind Daniel Benndorf (früherer Vize-Vorsitzender und zuletzt Beisitzer), Christoph Sigl (früherer Kassier und zuletzt Beisitzer), Jonas Sommerer (ehemaliger Schriftführer). Aktuell zählt der im Jahr 2017 gegründete Verein nach eigenen Angaben rund 160 Mitglieder, darunter einige Kinder. 

 

Kostenlose Energie-Sprechstunden

(ty) Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie werden die regelmäßigen Energie-Sprechstunden des Landkreises Pfaffenhofen derzeit bekanntlich nur telefonisch durchgeführt. An den kommenden beiden Montagen – 20. Dezember und 27. Dezember – können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger wieder kostenlos von Fachleuten beraten lassen. Termine werden an diesem Abend zwischen 17.30 und 20.10 Uhr vergeben. Eine Anmeldung zu den Terminen ist im Landratsamt bei Harald Wunder unter der Telefonnummer (0 84 41) 27 - 3 99 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich.

Wie senke ich meine Energiekosten? Welche Förderprogramme kann ich nutzen? Wann brauche ich einen Energie-Ausweis? Wie lese ich meine Heizkosten- und Nebenkosten-Abrechnung richtig? Unter anderem auf diese Fragen gibt es kostenlose Antworten. Der Landkreis bietet regelmäßig kostenlose Energie-Sprechstunden an, in denen unabhängige zertifizierte Energieberater produktneutral über Energie-Einsparmöglichkeiten und die Steigerung der Energie-Effizienz bei Neubau und Sanierung beraten. "In den Sprechstunden (jeweils 40 Minuten) wird eine unkomplizierte und objektive Hilfestellung beim Einstieg in das Thema Energie-Effizienz und erneuerbare Energien geboten", heißt es aus der Kreisbehörde. 

Schrobenhausen gibt bis zu 4000 Euro Zuschuss

(ty) Per Stadtrats-Beschluss vom 30. November ist in Schrobenhausen das städtische Förder-Programm "Invest 21" novelliert und die Fördersumme für das kommende Jahr aufgestockt worden. Wie aus dem Rathaus jetzt mitgeteilt wurde, sind die Anträge jetzt auf der städtischen Homepage abrufbar; hier der direkte Link. Die Stadt unterstützt mit diesem Förder-Programm sowohl umweltschonende Bauweisen als auch Technologien. Es wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass die maximale Fördersumme pro Antragsteller beziehungsweise Objekt 4000 Euro betrage.

"Mit dem Förder-Programm werden Investitionen privater Haushalte in den Bereichen Energie-Einsparung, erneuerbare Energien und Ressourcen-Einsparung bezuschusst", erklärt der Klimaschutz-Beauftragte Tobias Kern. "Weil die privaten Haushalte einen Großteil zum Klimaschutz in Schrobenhausen beitragen können, ist Invest 21 ein wichtiger Bestandteil der Stadt, um den Energie-Verbrauch und den Treibhausgas-Ausstoß zu reduzieren", betont er. "Ziel der Neuausrichtung war es, durch die nun erfolgte Anpassung der Förder-Maßnahmen, die städtische Förderung noch mehr Bürgerinnen und Bürgern von Schrobenhausen zuteilwerden zu lassen."

 

Kinder-Zuschlag steigt leicht

(ty) Das seien "gute Nachrichten für Familien mit kleinen Einkommen", heißt es aus der Arbeitsagentur in Ingolstadt: "Ab dem 1. Januar 2022 steigt der Höchstbetrag für den Kinder-Zuschlag um vier Euro auf 209 Euro pro Kind und Monat." Familien, die bereits Kinder-Zuschlag (Kiz) beantragt haben oder diesen bereits erhalten, müssten von sich aus nicht aktiv werden – der Auszahlungs-Betrag werde ab Januar automatisch angepasst. 

"Kinderzuschlag erhalten Elternpaare und Alleinerziehende von der Familienkasse, wenn sie für das jeweilige Kind kindergeld-berechtigt sind, es unter 25 Jahre alt und unverheiratet ist und wenn es im selben Haushalt lebt", erklärt die Arbeitsagentur. Der Antrag auf Kinderzuschlag könne direkt online ausgefüllt werden, die notwendigen Nachweise könnten hochgeladen werden.

Mit dem Kiz-Lotsen lasse sich unter www.kinderzuschlag.de in wenigen Schritten prüfen, ob sich ein Antrag auf Kinder-Zuschlag lohnen könnte. Hier fänden sich auch weitere Informationen zu den Anspruchs-Voraussetzungen. Für die Beantwortung individueller Fragen zum Kinder-Zuschlag könne von zu Hause auch eine Video-Veratung vereinbart werden. Aktuellen Infos dazu sowie rund um Kindergeld und Kinder-Zuschlag gibt es auf www.familienkasse.de.

Was in Bayern verdient wird

(ty) In Bayern hat der Brutto-Monatsverdienst (ohne Sonderzahlungen) von vollzeit-beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im dritten Quartal dieses Jahres im Durchschnitt bei 4324 Euro gelegen. Wie das bayerischen Landesamt für Statistik jetzt weiter mitteilte, betrug die durchschnittlich bezahlte wöchentliche Arbeitszeit 38,9 Stunden. Zwischen den einzelnen Branchen zeigten sich größere Unterschiede im Verdienstniveau.

Dabei reichte die Spanne des durchschnittlichen Brutto-Monatsverdiensts von 2519 Euro im Gastgewerbe bis hin zu 5833 Euro im Bereich Information und Kommunikation beziehungsweise 5846 Euro im Bereich Erbringung von Finanz- und Versicherungs-Dienstleistungen. In dem für die bayerische Wirtschaft bedeutsamen verarbeitenden Gewerbe bekamen Vollzeit-Beschäftigte mit 4476 Euro im dritten Quartal heuer einen überdurchschnittlichen Brutto-Monatsverdienst. Im dazugehörigen Wirtschafts-Zweig "Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen" verdienten Vollzeit-Beschäftigte durchschnittlich 5160 Euro brutto pro Monat.

Alle Wirtschafts-Abschnitte, mit Ausnahme des Bereichs "Kunst, Unterhaltung und Erholung", erzielten im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahres-Quartal Verdienst-Steigerungen. Die Brutto-Monatsverdienste – gemessen am Index der Brutto-Monatsverdienste ohne Sonderzahlungen der Vollzeit-Beschäftigten – stiegen im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungs-Bereich um 4,3 Prozent. Die Verdienst-Zuwächse fielen im produzierenden Gewerbe mit 4,9 Prozent stärker aus als im Dienstleistungs-Bereich mit 4,0 Prozent.

In den Zweigen "Beherbergung" (19,9 Prozent), "Gastronomie" (13,5 Prozent) sowie "Reisebüros, Reiseveranstalter und Erbringung sonstiger Reservierungs-Dienstleistungen" (20,0 Prozent) verzeichnete das bayerische Landesamt für Statistik im Vergleich zum dritten Quartal 2020 deutlich steigende Verdienste. In der Luftfahrt fiel der Verdienst-Anstieg gegenüber dem Vorjahres-Quartal mit 41,0 Prozent besonders groß aus. Die Luftfahrt-Branche hatte im Jahr 2020 unter allen Wirtschafts-Zweigen die stärksten Verdienst-Einbußen aufgrund corona-bedingter Kurzarbeit hinnehmen müssen.

Die bezahlte Wochenarbeitszeit – gemessen am Index der bezahlten Stunden der Vollzeit-Beschäftigten – erhöhte sich gegenüber dem dritten Quartal 2020 um durchschnittlich 2,4 Prozent. Der größte Anstieg in der Arbeitszeit war in der Luftfahrt mit 35,9 Prozent feststellbar. 


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