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Bei einem knallharten Wettkampf siegte Adrian Schratt in seiner Altersklasse. Zusammen mit drei Kameraden holte er zudem Rang drei in der Staffel. 

(ty) "Mit Stolz können wir, die Pfaffenhofener Feuerwehr, sagen: Wir haben nicht nur eine der stärksten Mannschaften, sondern auch den stärksten Kommandanten Deutschlands!" Das ist die Botschaft der Floriansjünger aus der Kreisstadt, die mal wieder bei einem besonderen Wettkampf ihr Können unter Beweis gestellt haben. Sie waren kürzlich im Rahmen der "FireFit Championships" in Mainburg am Start. Bereits seit dem Jahr 2008 nimmt ein Pfaffenhofener Team immer wieder an sportlichen Feuerwehr-Wettkämpfen teil, hat dabei sowohl national als auch international von sich reden gemacht. "Wir haben schon so einigen gezeigt, wo der Hammer hängt", sagt Adrian Schratt.

Apropos Schratt: Der Dritte Kommandant der Feuerwehr von Pfaffenhofen, ist einer der besten Akteure seiner Altersklasse bei diesen anspruchsvollen Feuerwehr-Wettbewerben. Und Schratt hat auch in Mainburg wieder ein Ausrufezeichen gesetzt. "Er sicherte sich die Goldmedaille als stärkster Feuerwehrmann seiner Altersklasse", teilten die Pfaffenhofener Floriansjünger heute offiziell mit und führten dazu aus: "Bei leichtem Nieselregen und wolkenverhangenem Himmel donnerte er mit einer Gesamtzeit von 1:48 Minuten durch den Parcours." Und ein solcher Fire-Fighter-Parcours hat es – wir berichteten schon mehrfach – wirklich in sich:

Es ging konkret um Turmsteigen mit einem 19 Kilogramm schweren Schlauchpaket. Außerdem musste ein 19 Kilogramm schweres Gewicht zwölf Meter hochgezogen werden und ein Gewicht in der Hammerschlag-Maschine gut 25 Zentimeter weitergetrieben werden. Dann waren da noch ein gut 40 Meter langer Slalom-Lauf und ein Schlauch musste über eine Distanz von 30 Meter ausgezogen werden. Als wäre das nicht alles schon genug, musste obendrein eine 80 Kilogramm schwere Puppe im Rettungsgriff 30 Meter weg gezogen werden. Und das alles direkt hintereinander – und, wohl gemerkt, mit angelegtem Atemschutz-Gerät.

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Neben Adrian Schratt waren im Nachbar-Landkreis Kelheim auch Andreas Huber und Ralph Kinhackl von der Pfaffenhofener Feuerwehr in der Einzelwertung an den Start gegangen. Andreas Huber feierte im Rahmen des Mainburger Wettkampfs seine persönliche Premiere bei einem solchen Bewerb und schloss mit einer Zeit von 2:35 Minuten. "Am Ende weiß man, was man getan hat", kommentierte er und zeigte sich sichtlich zufrieden mit seiner Leistung. Ralph Kinhackl legte mit 2:22 Minuten ein erfolgreiches Comeback nach einer längeren Auszeit von diesem Feuerwehrsport hin. Eine bemerkenswerte Leistung zeigten die Pfaffenhofener auch in der Staffel.

Huber, Jüsche, Kinhackl und Schratt belegten im Team den dritten Platz in der Gesamtwertung. Die Pfaffenhofener Riege musste sich mit einer Gesamtzeit von 1:22:11 Minuten zu 1:21:44 Minuten im Halbfinale denkbar knapp geschlagen geben. "Sehr knapp", so analysierte Jüsche das Ausscheiden im Semifinale. Sichtlich stolz fügte er jedoch hinzu: "Dritter in der Gesamtwertung, das ist schon eine saubere Leistung – und in Bayern ist keiner schneller als wir." Zweiter wurde nämlich ein Team aus Polen, Rang eins belegte eine Staffel aus Dortmund.


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