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Heute Begrüßung in Ingolstadt und am neuen Campus in Neuburg. Neun neue Studiengänge. Trotz Energie- und Corona-Krise ist ein Präsenz-Semester geplant. 

(ty) Mehr als 2000 Studentinnen und Studenten sind am heutigen Dienstag in ihr erstes Semester an der Technischen Hochschule von Ingolstadt (THI) gestartet. Damit beginnen in diesem Winter-Semester so viele Erstsemester ihr Studium an der THI wie nie zuvor. THI-Präsident Professor Walter Schober hieß sie in Ingolstadt sowie am neuen Campus in Neuburg an der Donau willkommen. Die jungen Leute, die unter insgesamt 15 800 Bewerbern einen Studienplatz ergattert haben, erhielten wichtige Informationen zum Semesterstart und konnten erste Kontakte knüpfen. Die studentischen Vereine stellten ihr Angebot vor und lockten mit Popcorn, Crêpes und Getränken. 

In weiteren Zahlen zum Winter-Semester wird das Wachstum der Technischen Hochschule Ingolstadt anschaulich: Die zirka 6700 Studentinnen und Studenten werden inzwischen von knapp 900 Beschäftigten der THI betreut. Von den rund 190 Professorinnen und Professoren sind zwölf neu in das Winter-Semester gestartet – darunter auch Patrick Weiss, der die in Bayern erste Nachwuchs-Professur gemäß dem neuen Hochschul-Gesetz an einer HAW hält. Er lehrt im Gebiet "Digital Marketing" an der THI-Business-School. Neun neue Studiengänge ergänzen das Portfolio der THI. Die neuen Bachelor-Studiengänge qualifizieren für die Zukunfts-Themen Cybersicherheit, Biomechanik, nachhaltiges Bauingenieurwesen sowie Data-Science in Technik und Wirtschaft.

Auch in den Master-Studiengängen "Design-Leadership", "Wasserstoff-Technologie und -wirtschaft", "Business Information Systems Engineering" sowie "Cloud-Applications und Security-Engineering" werden zukünftige Fach- und Führungskräfte für boomende Branchen ausgebildet. Am "Institut für Akademische Weiterbildung" (IAW) startet neu der berufsbegleitende Master "Angewandte Künstliche Intelligenz". THI-Präsident Professor Walter Schober erklärte bei seinem Grußwort in der vollbesetzten Aula unter anderem: "Mit unseren Studiengängen sind wir am Puls der Zeit." Trotz der Energiekrise und der andauernden Corona-Pandemie ist das Winter-Semester als Präsenz-Semester geplant, so die THI in einer aktuellen Presse-Mitteilung.

Bezüglich der Energie-Versorgung gehörten die Hochschulen zu den geschützten Kunden der Bundesnetzagentur und würden auch im Fall einer Gas-Mangel-Lage priorisiert versorgt, erklärt Schober: "Wir erwarten daher neben den bereits bekannten Maßnahmen im öffentlichen Bereich keine weiteren Einschränkungen." Auch die Corona-Pandemie sei noch nicht überwunden, deswegen bleiben laut THI die erforderlichen Hygiene-Schutz-Maßnahmen in Kraft. Schober erläuterte heute: "Sollte sich die Situation verschärfen, müssen wir gegebenenfalls in Abstimmung mit dem Ministerium und den anderen Hochschulen nachsteuern."


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