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Du, stell da vor! Kaum is da Dörfler Roland vo de Grüna als Dritter Burgamoasta eiplant, is er praktisch dauer-erreichbar. Do steht der heit bei der DGB-Veranstaltung, woaßt scho, weil do is er ja der Kreischef, do steht der am Rednerpult und nachat klingelt auf oamal sei Handy. Verstehst, mittn in der Veranstaltung – und stell da vor, hot der als Klingelton a Blosmusi drin. Humbahumbatätärääää. Ja, leck mi doch am Arsch. Naja, do hom natürlich de ganzn Zuhörer ganz sche g'lacht. Alle drei. Und nachat kummt da Hauptredner, da Mario Patuzzi vom DGB, und schimpft, weil mia ja heit als Arbeitnehmer praktisch koa Ruah mehr hom, net amal mehr nach Feieromd oder an de Feiertog. Und do host du natürlich unweigerlich an des vorher mit dem Dörfler denka miaßn und host genau g'wusst: Mei, der Patuzzi, des is a Hund, der hot des glei in sei Referat eibaut. Oder is vielleicht da Dörfler a Hund, konn ja a sei. Dass der mit dem Patuzzi ausg'macht hot, dass der eam o'ruaft, wenn er grod am Rednerpult steht, damit jeder glei woaß: Mei, der Dörfler, der is wirklich jederzeit erreichbar. Glaub i oba net, dass der Dörfler so über drei Ecken denkt und so hinterfotzig is, bloß, dass er sich profiliern konn – weil dann war er ja net bei de Grüna, sondern… woaßt eh.


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