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Es wird wohl noch Wochen dauern, bis die Ursache für den Flugzeugabsturz bei Egweil bekannt ist 

(ty) Trauer in Egweil. Eine Woche nach dem Flugzeugabsturz zwischen Egweil und Unterstall zieren frische Blumen, ein Kreuz und etliche Grablichter die Stelle, an der die beiden 23-jährigen Männer und eine 15-jährige Schülerin vom Gabrieli-Gymnasium in Eichstätt auf so tragische Weise ums Leben gekommen waren. Die Stelle ist rund 60 Zentimeter tief ausgebaggert. Aus nur zehn Metern Höhe war das Sportflugzeug des Typs Klemm 107 wie ein Stein zu Boden gefallen und auseinandergebrochen.

Jetzt sollen zwei Gutachten klären, wie es zu dem Absturz kommen konnte. Die Staatsanwaltschaft und auch die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben Gutachten in Auftrag gegeben. Bis es Ergebnisse gibt, wird es wohl Wochen dauern. Möglich wäre ein technischer Defekt aber auch ein Fehler des Piloten. Oder eine Kombination aus beiden. Das heißt, der 23-jährige Pilot könnte auch falsch auf einen technischen Defekt reagiert haben. Bei den Zeugenvernehmungen war sowohl von einem stotternden Motor zu hören gewesen als auch davon, dass die Maschine eine Rechtskurve eingeleitet habe, was bei zu geringer Geschwindigkeit dazu geführt haben könnte, dass der Luftstrom unter den Tragflächen abreißt und die Maschine zu Boden fällt. 


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