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Am Freitag steigt auf der Pfaffenhofener Insel ein ganz besonders Freiluft-Kino-Spektakel

(ty) Im Rahmen des Pfaffenhofener Kultursommers steht an diesem Freitag, 20. Juni, die Kurzfilmnacht auf dem Programm. Los geht es mit dem Programm, sobald es dunkel genug ist. Etwa um 21.15 Uhr wird der erste Kurzfilm über die große Leinwand flimmern. Die Stadtjugendpflege, die das Spektakel organisiert, verspricht auf der Insel in Pfaffenhofen unter freiem Himmel eine abwechslungsreiche Auswahl an kurzen Filmen. Der Eintritt ist frei.

Unter den gezeigten Streifen sind den Angaben zufolge auch Beiträge aus Pfaffenhofen selbst: Ein Videoprojekt des Schyren-Gymnasiums zum Thema Europa sowie zwei Videos von und mit Skatern, welche die hiesige Skatehalle in Szene setzen. Das restliche Programm besteht aus den Einsendungen der Filmemacher und Kreativen, die ihre Kurzfilme der Stadtjugendpflege vorgestellt haben. Sehr ungewöhnliche Bilder liefert da zum Beispiel der Streifen „Erntefaktor Null“ mit Eindrücken aus dem leerstehenden und nie in Betrieb gegangenen Kernkraftwerk Zwentendorf in Österreich. Wer hat schließlich schon mal ein Atomkraftwerk von innen gesehen?

Die Spanne an Filmen reicht von Komödien über Animationsfilme bis zu tragischen und thriller-ähnlichen Werken. Da gibt es den Rentner, der sich nach einem erzwungenen Jobwechsel in einem Szenelokal wiederfindet. Oder die Gruppe, bestehend aus einem Priester, einem Anzugträger, einer Mutter, einem Sicherheitsmann und einem stillen Mäuschen, die ein ungewolltes verlängertes Wochenende auf engstem Raum verbringen muss. Ein anderer Film beschreibt mit künstlerisch sehr außergewöhnlich gestalteten Zeichnungen und viel Fantasie, wie ein abenteuerlicher Nachmittag aussehen könnte.

Neben einem Film, der die Ähnlichkeit vieler Einheimischer auf die Schippe nimmt, zeigt die Stadtjugendpflege auch ein Werk über Internetvideo-Aktivisten, die viele halsbrecherische Aktionen in München leisten, um an Popularität zu gewinnen. Am Anfang scheint es lustig zu sein – wie es aber ausgeht, ist nicht klar.

„Die Kunst bei Kurzfilmen ist, dass in begrenzter Zeit eine Botschaft vermittelt oder eine ganze Geschichte erzählt werden soll“, finden die Organisatoren. Anders als bei einem mitunter mehrere Stunden dauernden Spielfilm, stehen den Filmemachern beim Kurzfilm weniger Mittel zur Verfügung. Es muss in diesem Genre also mit anderen Werkzeugen gearbeitet werden.

Diese besondere Art der Filme wird am Freitag in Pfaffenhofen auf der Ilm-Insel mitten in der Stadt präsentiert. Bei kühlen Getränken werden unter freiem Himmel all die oben genannten Kurzfilme vorgeführt. Der Eintritt ist frei. Die eigene Picknickdecke oder Klappstühle dürfen mitgebracht werden, um es sich auf der Wiese vor der Leinwand gemütlich zu machen.


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