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Der Bub radelte bei Langquaid ungebremst über die KEH26. Obwohl er keinen Helm trug, kam er laut Polizei mit leichten Verletzungen davon.

(ty) Glück im Unglück hatte laut Polizei ein neun Jahre alter Bub bei einem heftigen Verkehrsunfall, der sich am gestrigen Abend im Gemeinde-Gebiet von Langquaid (Kreis Kelheim) ereignet hat. Den Angaben zufolge steuerte das Kind in der Ortschaft Unterschneidhart – von einem Feldweg her kommend – ungebremst über die Kreisstraße KEH26 und wurdedabei frontal von einem Auto erfasst, das von einer 25-Jährigen gesteuert wurde. "Es kam zum Zusammenstoß zwischen Fahrrad und Pkw", so die Polizei, "infolge dessen der Junge auf die Motorhaube geschleudert und das Fahrrad etliche Meter weiter in den Straßengraben katapultiert wurde".

Obwohl der Bub nach Angaben der Polizeiinspektion aus Kelheim keinen Helm getragen hatte, sei er "wie durch ein Wunder nur leicht verletzt" worden. Vom hinzugerufenen Rettungsdienst sei das Kind in ein Krankenhaus gebracht und dort zur weiteren Beobachtung stationär aufgenommen worden. An dem neu- und hochwertigen Audi der 25-Jährigen sei ein beträchtlicher Sachschaden entstanden, der in einer Größenordnung von 40 000 Euro angesiedelt werde. Der an dem Kinder-Fahrrad zu Buche stehende Sachschaden wurde von Streifenbeamten auf 150 Euro geschätzt. 

Laut Erkenntnissen der Polizei hatte der Bub gerade in dem Augenblick die Kreisstraße überquert, als die aus dem Landkreis Kelheim stammende 25-Jährige mit ihrem Audi herangekommen sei. Die Frau sei dabei in Richtung Mitterschneidhart unterwegs gewesen. "Da der Junge unvermittelt und ungebremst auf die vorfahrtsberechtigte Kreisstraße einfuhr, hatte die junge Fahrzeug-Lenkerin keinerlei Chance mehr, rechtzeitig zu reagieren und eine Gefahren-Bremsung einzuleiten", heißt es weiter. Der Unfall geschah gegen 19 Uhr.


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