Logo
Anzeige
Anzeige

Der Bewohner eines Ingolstädter Mehrfamilienhauses hat seinen Nachbar bei der Polizei angeschwärzt, weil der angeblich eine Sexpuppe auf dem Balkon postiert hatte und es zum „Vollzug“ kommen könnte 

(ty) Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Stadtgebiet rief gestern gegen 9.40 Uhr bei der Polizei an und teilte mit, dass ein anderer Bewohner des Gebäudes eine aufblasbare Gummipuppe auf seinem Balkon habe, mit der er vermutlich sexuelle Spiele praktiziere. Laut Meinung des Anrufers bestand dabei die Möglichkeit, dass ihm dabei Kinder zusehen könnten. Zwei Beamte, die daraufhin zum Mehrfamilienhaus beordert wurden, nahmen zunächst von der Straße aus sämtliche Balkone des Objekts in Augenschein, konnten aber beim besten Willen weder eine Gummipuppe noch sonst etwas Unzüchtiges entdecken.

Als sie schließlich an der Wohnungstüre des „Verdächtigen“ klingelten und dem Bewohner den Grund ihres Erscheinens mitgeteilt hatten, dementierte dieser energisch und ließ die Beamten sofort freiwillig in seine Wohnung und auf den Balkon. Der beschriebene Sex-Artikel war nirgendwo zu sehen. Vermutlich war der Anrufer, der seine Aktion durchaus gut gemeint hatte, einer optischen Täuschung zum Opfer gefallen.


Anzeige
RSS feed