43-Jähriger steuerte Kleintransporter samt Anhänger, transportierte drei Pkw. Kontrolle in Ingolstadt deckte mehrere Verstöße und Fake-Vertrag auf.
(ty) Mehrere Verstöße, darunter eine Straftat in Form von Urkunden-Fälschung, sind am gestrigen Nachmittag von Streifenbeamten der örtlichen Verkehrspolizei-Inspektion aufgedeckt worden, als sie auf Höhe von Ingolstadt auf der Autobahn A9 einen Kleintransporter samt Anhänger unter die Lupe genommen haben. Der gegen 15 Uhr gestoppte 43-Jährige war mit dem Gespann, das mit drei Pkw beladen war, in Richtung Norden unterwegs. Seine Tour fand ein jähes Ende.
Wie heute berichtet wird, stellten die Einsatzkräfte zunächst fest, dass das Gespann um stolze 39 Prozent überladen war. Die Fahrt, die im Rahmen des gewerblichen Güterverkehrs durchgeführt worden sei, sei deshalb an Ort und Stelle beendet gewesen. "Für eine Fahrt im Rahmen des gewerblichen Güterverkehrs wird eine entsprechende Lizenz und ein im Fahrzeug verbautes Kontroll-Gerät benötigt", erklärt die Verkehrspolizei. "Beides konnte der verantwortliche Fahrzeugführer nicht vorzeigen."
Außerdem habe der 43-Jährige den Beamten einen gefälschten Kaufvertrag vorgezeigt. Auf den Mann kommt nun umfangreicher Ärger zu. Nach Angaben der Polizei muss er angesichts der festgestellten Ordnungswidrigkeiten wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung, gegen das Fahrpersonal-Gesetz und gegen das Güter-Kraftverkehrs-Gesetz mit entsprechenden Bußgeld-Bescheiden rechnen. Obendrein blühe ihm ein Strafverfahren wegen Urkunden-Fälschung.