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Fast 8,1 Millionen Passagiere bedeuten ein Plus von 1,7 Prozent. Zahl der Starts und Landungen stieg auf gut 69.000. Deutliche Zunahme bei Luftfracht.  

(ty) Mit insgesamt 8,1 Millionen Passagieren von Januar bis März setze sich das Wachstum am Flughafen München auch im ersten Quartal des neuen Jahres weiter fort. Das wurde am heutigen Freitag von der Airport-Gesellschaft (FMG) gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum bedeute dies ein Plus von rund 137 000 Passagieren beziehungsweise eine Zunahme um 1,7 Prozent. In den ersten drei Monaten dieses Jahres seien 69 050 Starts und Landungen registriert worden; das entspricht einer Erhöhung um 1,1 Prozent.

"Das Verkehrs-Ergebnis des ersten Quartals 2025 im Vergleich zum Vorjahr wurde durch mehrere Faktoren beeinträchtigt", erklärt die Flughafen-München-GmbH: "Zum einen fielen wegen Warnstreiks rund 2100 Flüge aus, zudem gab es in 2024 aufgrund des Schaltjahres einen Betriebstag mehr." Besonders erfreulich sei die Entwicklung des Interkontinental-Verkehrs mit einem Passagier-Anstieg von 9,5 Prozent verglichen zum Vorjahres-Quartal. Die wichtigste Region bleibt den Angaben zufolge Nordamerika mit 677 000 Passagieren und einem Wachstum von 4,7 Prozent.

"Die dynamischste Region ist jedoch der Verkehr zwischen München und fernöstlichen Zielen", heißt es von der FMG: "Hier wurde im ersten Quartal mit 658 000 Passagieren ein Plus von 15,6 Prozent erreicht." Auch im Cargo-Bereich sieht sich die Airport-Gesellschaft "weiter im Steigflug": Mit 77 800 Tonnen kletterte das Volumen der beförderten Luftfracht (ohne Post) um 8,5 Prozent. "Die positive Entwicklung der Luftfracht ist auf die Zunahme an außereuropäischen Verbindungen und der damit verbundenen höheren Beilade-Kapazität zurückzuführen."

Die Beilade-Fracht werde im Laufe dieses Jahres weiter zunehmen, wird auch mit Blick auf 357 wöchentliche Langstrecken-Frequenzen erklärt. Für die Industrie- und Logistik-Unternehmen im Einzugsgebiet des Münchner Airports ergäben sich durch neue Strecken nach Orlando, Windhoek, Calgary und Hongkong sowie zusätzliche Frequenzen nach Abu Dhabi und Hanoi mehr Optionen, direkt in München zu verladen. "Diese Entwicklung zeigt die wachsende Bedeutung des Flughafen Münchens für den Wirtschafts-Standort Süddeutschland", betont die FMG.

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