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Gerechnet wird mit einem Ertrag von 30 500 Tonnen auf einer Anbaufläche von insgesamt 14 467 Hektar – in der Hallertau gibt es 966 Hofenbetriebe, in ganz Deutschland sind es 1192

(ty) Die Hopfenanbauer in der Hallertau rechnen heuer mit einer guten Hopfenernte. Der Grund dafür seien die guten Witterungsverhältnisse im Juli und August, teilte der Hopfenpflanzerverband Hallertau e. V. mit. „Die Niederschläge im August spielten dem Hopfen in die Karten“, sagt Johann Graf, Hopfenreferent beim Bayerischen Bauernverband (BBV).

Die Hallertauer Hopfenbauern rechnen mit einem Ertrag von 610 000 Zentnern (30 500 Tonnen) auf einer Gesamtanbaufläche von 14 467 Hektar, davon 1049 Hektar Jungfläche. In diesem Ergebnis sind laut BBV bereits geringe Schäden durch Welke und Hagel berücksichtigt. „Die Bestände sind gesund und lassen eine gute äußere Qualität erwarten“, heißt es vom Bauernverband. Fundierte Aussagen zu den diesjährigen Alphasäuregehalten könnten zum Zeitpunkt der Ernteschätzung indes noch nicht gemacht werden. Die diesjährige Hopfenernte beginnt Ende August. 

Die Hallertau gilt als größtes zusammenhängendes Hopfenanbaugebiet der Welt. Hier wirtschaften nach Angaben des BBV insgesamt 966 Hopfenbetriebe, das sind 23 weniger als noch im vergangenen Jahr. Dagegen hat sich die Anbaufläche vergrößert: um 381 Hektar auf 14 467 Hektar, was einer durchschnittlichen Fläche von 15 Hektar je Betrieb entspricht. Im Bundesgebiet beträgt die Hopfenanbaufläche 17 308 Hektar, dahinter stehen 1192 Betriebe. 


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